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Ester Ledecká hofft auf baldige Gletschertrainingseinheiten

Ester Ledecká hofft auf baldige Gletschertrainingseinheiten (Foto: © Erich Spiess / ASP / Red Bull Inhaltspool)

Ester Ledecká hofft auf baldige Gletschertrainingseinheiten (Foto: © Erich Spiess / ASP / Red Bull Inhaltspool)

Prag – Auch für die Skirennläuferin und Snowbarderin Ester Ledecká aus der Tschechischen Republik ist die Ski Weltcup Saison 2019/20 abrupt zu Ende gegangen. Die Mittelosteuropäerin freut sich, dass die Regierung aufgrund des Coronavirus einige Aktivitäten im Outdoor-Sport zugelassen hat. Die Zweite der letztjährigen Abfahrtswertung trainierte sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf auf dem Červenohorské-Sattel.

So ging es mit ihrem Trainer Tomáš Bank und ihrem Servicemann Milos Machytka auf die Piste. „Es mag so aussehen, dass die nächste Saison weit weg ist, aber wir wissen nicht einmal, wann und ob wir auf den Gletschern in Österreich trainieren können. Wir erkennen den Ernst der Lage, aber dies ist unsere Aufgabe, und in Übereinstimmung mit den Vorgaben der Regierung nutzen wir diese Zeit. Wir haben jetzt die Möglichkeit, an Disziplinen zu arbeiten, die im Herbst und Winter normalerweise vernachlässigt werden. Für die Speeddisziplinen hoffen wir, zwischen Sommer und Herbst in diese Richtung arbeiten zu können „.

Aufgrund der Vorgaben der Regierung, damit man alleine auf der Strecke ist, und um die besseren Schneeverhältnisse auszunützen, musste man den Arbeitstag bereits um 4.30 Uhr beginnen. Von 6 Uhr bis 9.30 Uhr wurde intensiv auf der ca. 400 Meter langen Piste trainiert.

Die Tschechin sagte, dass es ein gutes Training war. Es kann sein, dass sie in naher Zukunft im Ski Weltcup auch in den technischen Disziplinen an den Start geht. Das improvisierte Training ist positiv. Ledecká freut sich schon auf die Einheiten in Österreich, um viele Speedkilometer abzuspulen. Die Monate im Frühling sind wichtig, um die Abfahrts- und Super-G-Skier zu testen und das notwendige Setup zu finden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sport.aktualne.cz

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