28 Januar 2022

Europacup: EC-Abfahrten in St. Anton gehen an Elena Dolmen und Ester Paslier

Elena Dolmen gewann die 2. Europacup Abfahrt in St. Anton (Foto: © Elena Dolmen / Instagram)
Elena Dolmen gewann die 2. Europacup Abfahrt in St. Anton (Foto: © Elena Dolmen / Instagram)

St. Anton am Arlberg – Am heutigen Donnerstag wurde im österreichischen St. Anton am Arlberg die zweite Europacupabfahrt der Damen ausgetragen. Die Italienerin Elena Dolmen war bereits mit der niedrigen Startnummer 2 ins Rennen gegangen und in einer Zeit von 1.06,38 Minuten die Schnellste. Sie verwies die Hausherrinnen Magdalena Egger (+0,12), Lena Wechner (+0,13) und Michelle Niederwieser (+0,29) auf die Plätze zwei bis vier.

Die Schweizerin Juliana Suter (+0,32), die in der Disziplinenwertung klar führt, positionierte sich auf Rang fünf. Die Norwegerin Inni Holm Wembstad und Suters Mannschaftskollegin Delia Durrer (+0,33) teilten sich den sechsten Platz. Christina Ager (+0,57) landete als viertbeste ÖSV-Dame auf Rang acht. Die besten Zehn wurden von der Swiss-Ski-Lady Nathalie Gröbli (+0,60) und der azurblauen Athletin Sofia Pizzato (+0,71) abgerundet.

Als beste Deutsche landete Carina Stuffer (+0,84) auf Platz zwölf. Der Rückstand der auf Rang 13 gereihten Emily Schöpf vom Team Austria auf Dolmen betrug 86 Hundertstelsekunden. Stuffers Landsfrau Nadine Kapfer (+0,91) wurde auf Position 15 gereihte. Teresa Runggaldier (+1,14) aus Südtirol teilte sich den 19. Platz mit der Österreicherin Laura Brandner. Die gestrige Tagessiegerin Esther Paslier aus Frankreich schied aus.

Ester Paslier gewinnt 1. EC-Abfahrt in St. Anton am Arlberg

St. Anton am Arlberg – Am heutigen Mittwoch wurde im österreichischen St. Anton die erste Europacupabfahrt der Damen ausgetragen. Es gewann Esther Paslier aus Frankreich in einer Zeit von 1.05,87 Minuten verhältnismäßig klar vor den beiden Schweizerinnen Juliana Suter (2.; +0,41) und Livia Rossi (3.; +0,59). Als beste Hausherrin schwang Lena Wechner (+0,72) auf Rang vier ab.

Die Norwegerin Inna Holm Wembstad (+0,78) reihte sich auf Position fünf ein. Hinter ihr platzierte sich mit Elena Dolmen auf Rang sechs die beste Italienerin; ihr Rückstand auf die cisalpine Tagessiegerin betrug genau neun Zehntelsekunden. Die ÖSV-Lady Emily Schöpf (+0,94) wurde vor den drei Eidgenossinnen Nathalie Gröbli (8.; +0,95), Delia Durrer (9.; +1,00) und Janine Schmitt (10.; +1,28) Siebte.

Magdalena Egger (+1,40) aus Vorarlberg musste sich mit dem 13. Platz begnügen. Die deutschen Mädels Nadine Kapfer (+1,50), Katrin Hirtl-Stanggassinger (1,66) und Carina Stuffer (+1,73) positionierten sich auf den Rängen 15, 19, 20. Dazwischen klassierte sich Melanie Niederdorfer (+1,64) vom Team Austria auf Platz 18. Die Südtirolerin Teresa Runggaldier belegte als Beste ihres Heimatlandes Position 25; ihr Rückstand auf Paslier betrug 1,83 Sekunden.

In der Disziplinenwertung ist Juliana Suter das Maß aller dinge. Sie führt klar vor den ÖSV-Ladys Emily Schöpf und Christina Ager. Die heutige Siegerin, die zum ersten Mal bei einem Europacuprennen auf die oberste Stufe des Podests klettern konnte, rückt der Drittplatzierten immer näher auf die Pelle.

In der Disziplinenwertung liegt Suter vor Schöpf und Ager. Die nächsten EC-Abfahrten der Frauen finden am 19. und 20. Februar statt; Schauplatz des Geschehens ist Crans-Montana in der Schweiz.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner