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Eva-Maria Brem ist bereit für die kleine Kristallkugel

© Kraft Foods / Eva Maria Brem (AUT)

© Kraft Foods / Eva Maria Brem (AUT)

Salzburg – Im letzten Winter ging für die Tiroler Riesentorlauf-Spezialistin Eva-Maria Brem sprichwörtlich der Knopf auf. So feierte sie beispielsweise Ende November 2014 in Aspen ihren ersten Weltcupsieg. Bis zum letzten Rennen kämpfte sie mit ihrer Teamkollegin Anna Fenninger um das rote Trikot der Disziplinenführenden und daher eingehend um die kleine Kristallkugel.

Die seit rund fünf Wochen 27 Jahre alte Brem erzählt über ihre Vorbereitung, die in diesem Sommer anders war. So berichtet die Tirolerin, dass sie drei Monate bei der Zollausbildung in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien war. Trotzdem geht sie voller Zuversicht in die neue Saison und möchte in Sölden sehr gut abschneiden. Zu Beginn der letzten Saison belegte die sympathische ÖSV-Dame den dritten Rang hinter den zeitgleichen Siegerinnen Mikaela Shiffrin aus den USA und ihrer Teamkollegin Anna Fenninger.

Ferner setzte sich Brem mit ihrem Betreuerstab zusammen und analysierte den letzten Winter. Dabei wurden gute und weniger positive Aspekte analysiert. Trotzdem meint die Tirolerin, und mit ihrer Ansicht ist sie nicht alleine, dass das Gute überwiegt. Im Hinblick auf die neue Saison, in der weder eine Ski-WM noch Olympische Spiele auf dem Kalender stehen, bleibt die 27-Jährige durchaus bescheiden. So schaut sie von Rennen zu Rennen, will aber dennoch das Gefühl des Siegens erneut auskosten. So erinnert sie sich selbstverständlich an ihren ersten Weltcupsieg zurück. Bedingt durch den Erfolg war sie eine Mitfavoritin auf WM-Edelmetall im Riesentorlauf. Sie war bis zu ihrem Ausfall gut unterwegs, doch im Nachhinein betrachtet tut der Ausfall nicht mehr weh. Im Gegenteil: Für Brem ist der Erfolg im Teambewerb von Tag und Tag wertvoller.

Im letzten Jahr, wie angedeutet, reichte es für die Tirolerin ganz knapp nicht für die kleine Kristallkugel. Dennoch wurde sie ausgezeichnete Zweite. Brem betonte, dass man so einen Erfolg nicht planen könne und wolle trotzdem von Jahr zu Jahr besser werden. Und wenn man sich nur um einen Platz verbessert, dann kann man sich ja in der Fantasie ausmalen, welchen Wert die Kampfansage der 27-Jährigen in sich verbirgt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.heute.at

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