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Eva-Maria Brem schaut glücklich und selbstkritisch nach vorne

© Ch. Einecke (CEPIX) / Eva-Maria Brem

© Ch. Einecke (CEPIX) / Eva-Maria Brem

Münster – In vier Wochen beginnt der Skiwinter 2016/17. Beim Riesenslalom in Sölden machen alle Jagd auf Eva-Maria Brem. Die Österreicherin gewann im letzten Winter die kleine Kristallkugel und die Disziplinenwertung denkbar knapp vor Viktoria Rebensburg aus Deutschland.

Die Tirolerin erzählt, dass sie noch auf ein paar gute Schneetage hofft. In Neuseeland erlebte sie schöne 14 Tage, ehe in der letzte Woche ein Wetterumschwung keine Einheiten zuließ. Ferner wird sie wohl am Pitztaler Gletscher Gas geben. Brem weiß, dass jeder gute Tag Gold wert sein kann.

Sie möchte auch in der neuen Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen. Was letztes Jahr passierte, war Glück, Erleichterung und Stolz. Ferner weiß die Skirennfahrerin, dass die Kristallkugel kein Allheilmittel für Zufriedenheit ist. Des Weiteren ist die sympathische Athletin nach eigenen Angaben freier, erwachsener und offener geworden. Als sie weder für die Heim-WM in Schladming und die Olympischen Winterspiele in Sotschi nominiert wurde, waren diese Erfahrungen prägend und schmerzhaft. Außerdem hatte nicht viel gefehlt, und die Tirolerin hätte die Skier an den Nagel gehängt. Wie sich dann alles entwickelte, ist in den Augen der ÖSV-Dame auch eine gewisse Genugtuung.

Dass sie im vergangenen Winter die Riesentorlaufwertung gewonnen hat, selbst, wenn es knapp war, war glücklich aber auch hochverdient. Auf keinen Fall kann man von Zufall sprechen, denn die Österreicherin fuhr in den letzten zweieinhalb Jahren konstant aufs Podest. Brem bleibt aber selbstkritisch, und hofft auf eine gute neue Saison. Und die beginnt in Kürze in Sölden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.tt.com

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