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Eva-Maria Brem übernimmt Halbzeitführung beim Riesenslalom in Maribor

Eva-Maria Brem übernimmt Halbzeitführung beim Riesenslalom in Maribor

Eva-Maria Brem übernimmt Halbzeitführung beim Riesenslalom in Maribor

Maribor-Marburg – Am heutigen Samstag empfängt Maribor-Marburg (Slowenien) die besten Riesentorläuferinnen der Welt. Wie bedeutend das heutige Rennen ist, zeigt ein Blick auf die Disziplinenwertung. Noch liegt die Österreicherin Eva-Maria Brem (392 Punkte) vor der Eidgenossin Lara Gut (362). Sölden-Siegerin Federica Brignone lauert mit einem Rückstand von 67 Punkten, und selbst Viktoria Rebensburg fehlen „nur noch“ 82 Zähler auf die Führende. Es wird also spannend, und es kann gut sein, dass die Entscheidung erst beim Saisonkehraus im März in St. Moritz fällt.

Nach dem ersten Durchgang führt die Österreicherin Eva-Maria Brem, die mit dem roten Leibchen der Disziplinenführenden unterwegs ist und dieses erst nach dem letzten Rennen ausziehen möchte. Die Tirolerin benötigt für ihren Lauf eine Zeit von 1.12,85 Minuten. Im ORF-Interview sagt Brem: „Auch, wenn es in den letzten Jahren da noch nie funktioniert hat, bin ich hierhergekommen und habe mir gesagt: Was in der Vergangenheit war, hat keine Auswirkungen auf diese Rennen.“

Offizieller FIS Zwischenstand:  Riesenslalom der Damen in Maribor 

Auf Rang zwei liegt Riesenslalom-Vizeweltmeisterin Viktoria Rebensburg aus Deutschland (+0,37). Die erfahrene DSV-Athletin hat das letzte Rennen in Flachau gewonnen und ist dementsprechend mehr als nur motiviert nach Slowenien gereist. Im Anschluss an ihre Fahrt meint sie: „Ich war mit meiner Fahrt nicht so zufrieden, ich kann sicher besser fahren. Aber ich bin nur knapp hinter Eva. Und das Gute im Riesentorlauf ist, dass man noch einen zweiten Lauf hat und es noch besser machen kann.“

Die Schweizerin Lara Gut, die als einzige in dieser Saison zwei Riesentorläufe für sich entscheiden konnte, hat als Dritte 53 Hundertstelsekunden Rückstand auf Brem und kann diese im Finale durchaus aufholen. Auf Platz vier finden wir die Norwegerin Nina Løseth (+0,85), die in diesem Winter nach langer, langer Zeit ihren ersten Triumph im Weltcup feiern konnte. Hinter der Wikingerin reiht sich Tina Weirather (+1,22) aus Liechtenstein auf Position fünf ein, die wiederum lediglich acht Hundertstelsekunden vor der zuletzt auftrumpfenden Lokalmatadorin Ana Drev liegt. Man kann sich erwarten, dass es bei Drevs Fahrt im Finale sehr laut werden wird.

Eine befriedigende Ausgangsposition für den zweiten Durchgang sichert sich die Französin Tessa Worley (+1,51), die sich auf Platz sieben einreihte. Die Top-10 werden von den beiden Schwedinnen Frida Hansdotter (+1,58), Maria Pietilä-Holmner (+1,99) und der Südtirolerin Manuela Mölgg (+2,06) komplettiert.

Lindsey Vonn (+2,45) aus den USA liegt auf dem zwölften Rang und muss im Finale attackieren, wenn sie einen einstelligen Rang erreichen will. Im ORF-Interview berichtet die Gesamtweltcupführende: „Die späteren Nummern hatten überhaupt keine Chance, das ist schade. Oben war der Schnee nicht so schlecht, aber unten war es wie Zucker. Der Rückstand gefällt mir nicht, aber ich habe gekämpft.“

Die routinierte Österreicherin Michaela Kirchgasser (16.; +3,17) sagt im TV-Interview: „Oben der Fehler war nicht so ausschlaggebend wie der unten. Das war blöd – aber schauen wir mal, wie sich die Piste entwickelt. Schauen wir mal, ob sich der zweite Durchgang überhaupt ausgeht – wenn ja, dann gibt es volle Attacke mit guter Nummer.“

Die Swiss-Ski-Athletin Wendy Holdener (+4,33) liegt auf Position 21. Kirchgassers Teamkollegin Conny Hütter fährt nach einer guten und soliden Fahrt im Mittelteil auf Platz 22 und hat 22 Hundertstelsekunden Rückstand auf die Schweizerin. Die Kärntnerin Carmen Thalmann hat mehr als fünf Sekunden Rückstand auf Brem und wird vermutlich nach dem ersten Durchgang nicht mehr dabei sein. Die Italienerin Federica Brignone, die am Rettenbachferner das Saisonauftaktrennen für sich entschieden hatte, ist im ersten Lauf ausgeschieden. Das gleiche Schicksal ereilt der jungen Tirolerin Stephanie Brunner, die in Flachau sehr gute Fünfte wurde und im Europacup das Maß aller Dinge ist.

Soweit der Stand nach 35 Läuferinnen.

Offizieller FIS Zwischenstand:  Riesenslalom der Damen in Maribor 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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