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Eva-Maria Brems Saison 2014/15 kann sich sehen lassen

© Gerwig Löffelholz / Eva-Maria Brem

© Gerwig Löffelholz / Eva-Maria Brem

Münster – Die Skirennläuferin Eva-Maria Brem war sicherlich enttäuscht, als sie vom ÖSV nicht für die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi nominiert wurde. Aber die sympathische Athletin ist keine, die den Kopf hängen lässt oder gleich alles aufgibt.

So konnte die Tirolerin in Aspen Ende November des letzten Jahres ihren ersten Riesentorlauf im Weltcup für sich entscheiden. Überdies kämpfte sie bis zuletzt um die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Und auch der 13. Platz in der Gesamtwertung kann sich für die viermalige Bronzemedaille-Gewinnerin bei Junioren-Weltmeisterschaften durchaus sehen lassen.

Auf ihrer Homepage kann man ihren persönlichen Eindruck von ihrer Traumsaison noch einmal in aller Ruhe nachlesen. Die Worte sind treffend gewählt und machen Appetit auf eine weitere gute Saison im nächsten Ski-Winter, selbst wenn kein Saisonhöhepunkt in Form einer Weltmeisterschaft oder Olympischen Winterspielen auf dem Kalender stehen.

Die Saison ist vorbei

Hallo ihr Lieben,

Die Saison 2014/2015 ist nun Geschichte. Es war mein erfolgreichster und lehrreichster Winter bisher. Mein Ziel war es konstant in jedem Rennen vorne mitzufahren und mit den Platzierungen 3-1-3-4-10-3-2 in den Riesenslaloms ist mir das auch fast immer gelungen. Ich habe extrem viele neue Erfahrungen gemacht: Das erste Mal als Letzte vor dem zweiten Durchgang im Starthaus zu stehen, meinen ersten Weltcupsieg zu feiern, bei einer WM teilzunehmen und das auch noch als Favoritin, mein Limit zu überschreiten, usw.

Es war ein super Winter, der unglaublich startete. Zuerst das Podium in Sölden, an jenem Ort wo bis jetzt immer alles schief gelaufen ist. Danach im zweiten Rennen in Aspen gleich der erste Weltcupsieg- einfach nur cool. Åre vor Weihnachten mit dem 3. Platz und Kühtai gleich nach Weihnachten mit dem 4. Platz. Kühtai war ein besonderes Rennen für mich, so nah an Zuhause und ich habe alles riskiert, leider habe ich es übertrieben, aber einfach mal zu schauen wie viel eigentlich geht und das mit der Motivation des heimischen Publikums war sehr spannend und aufregend.

Danach kam die WM, die mit Teamgold startete, wie ich es mir erhofft hatte. Anschließend der Riesenslalom, Favoritin auf dem Papier und nach der schnellsten Zwischenzeit bereits im ersten Durchgang ausgeschieden. Alles war toll bis hierhin, meine Form war spitze, und ich wusste, wenn ich das zeige was ich kann, wird das passen. Und dann? Dann war dieser Ausfall, es hat sich angefühlt wie eine richtige Watschn. Im ersten Moment kannst du es gar nicht glauben und nicht fassen, dass das gerade passiert ist und im zweiten Moment bist du einfach nur fertig.

Nur eine knappe Woche Zeit zu haben bis Marburg um wieder 100% bereit zu sein alles zu geben war nicht viel aber machbar, dachte ich. Marburg, naja jeder der mich kennt weiß, dass ich und der Hang dort keine Freunde sind, aber das waren ja Sölden und ich bis Oktober 2014 auch nicht. Der 10. Platz, den ich dort erreicht habe, war eine Enttäuschung aus der ich sehr viel gelernt habe.

Nach Marburg habe ich meine „7 Sachen“ wieder beisammen gehabt und in Åre mit dem 3. Platz und beim Finale in Meribel mit dem 2. Platz noch einmal einen guten Abschluss geschafft. Den Gesamtweltcup im Riesenslalom auf dem 2. Platz zu beenden und bis zum Schluss die Chance auf die Kugel zu haben war extrem cool, aber wenn man die Chance hat, will man die Kugel natürlich auch nachhause holen.

Jetzt geht es für mich nach Wien. Von April bis Juni werde ich dort meine Zollausbildung abschließen. Nach einer langen Saison ist das Nichts auf das man sich freut, aber ich denke, ich werde mich freuen wenn es vorbei ist, und ich danach eine Woche Urlaub machen kann.

Euch Allen ein ganz großes Dankeschön!!! Danke für’s mit fiebern, mit ärgern und mitfreuen. Es war ein sehr cooler Winter, aber es geht noch mehr!!! In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Zeit und bis bald!!!

Eva-Maria

Quelle: www.evamariabrem.com

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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