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Ex aequo-Sieg für Shiffrin und Fenninger beim Riesenslalom Weltcupauftakt in Sölden

© Ch. Einecke (CEPIX) / Ex aequo-Sieg für Shiffrin und Fenninger

© Ch. Einecke (CEPIX) / Ex aequo-Sieg für Shiffrin und Fenninger

Sölden – Heute wurde der erste Riesentorlauf der Damen in der WM-Saison 2014/15 ausgetragen. Dabei siegten die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und die Österreicherin Anna Fenninger. Für ihren Sieg benötigte das Duo eine Gesamtzeit von 2.39,85 Minuten.

Die junge US-Amerikanerin meinte: „Ich wollte diesen Sieg so sehr. Ich habe so lange und hart gearbeitet. Anna hat es mir so schwer gemacht, zu gewinnen. Sie fährt wirklich stark. Vielleicht ist das schon eine Ansage an den Gesamtweltcup. Da brauchen wir aber noch ein paar Rennen.“

Die 25-jährige Salzburgerin sagte: „Ich musste zuerst mal ausschnaufen, weil ich nach meinem Lauf fertig war. Ich hab dann gesehen, dass Mikaela hinten ist. Ich wollt dann gar nicht zu viel denken, wollte schauen, bis sie unten ist. Dass es sich so ausgegangen ist, ist sehr schön. Die Saison ist so lange, da braucht man noch nicht vom Weltcup redet. Der Start ist aber schön. So eine Serie fortzusetzen ist cool. Dass es so weitergeht, hätte ich mir nie gedacht. Es macht mich so stolz, dass ich da angekommen bin, wo ich immer hin wollte. Im ersten Lauf war ich extrem nervös, da wollte ich mich nur auf mich konzentrieren. Im zweiten Lauf ist schon eine große Last von mir abgefallen.“

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Damen in Sölden

Ebenfalls freuen konnte sich die Tirolerin Eva-Maria Brem, die mit der zweitschnellsten Zeit als Dritte auch auf dem Podium stand. Sie hatte insgesamt 27 Hundertstelsekunden Rückstand auf ihre Landsfrau Fenninger und Shiffrin und sagte nach dem Rennen: „Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir den Podestplatz gewünscht. Ich hätte es mich aber nie sagen getraut, dass es in Sölden mein Ziel ist, weil es da nie gut gegangen ist. Die Ergebnisse letztes Jahr waren eine Befreiung für mich. ich bin davor einige Male fast verzweifelt – bis Åre gekommen ist. Heute hatte ich im ersten Lauf einen Riesenfehler im Flachen – und bin jetzt trotzdem am Podium!’“

Unglückliche Vierte wurde die Niederösterreicherin Kathrin Zettel, die gerade einmal winzige 0,02 Sekunden langsamer als Brem war. Dennoch war sie zufrieden und sagte nach dem zweiten Lauf: „Ein Auftakt nach Maß, würde ich mal sagen. Wir können uns heute gut anschauen lassen. Wir haben sehr gut gekämpft, es ist ein schöner Anfang. Ich weiß, dass ich in beiden Läufen im Flachteil eine Sekunde liegen gelassen. Daher weiß ich, dass noch viel drinnen ist.“

Sehr gute Fünfte wurde die Italienerin Federica Brignone (+0,37), die etwas mehr als zwei Zehntelsekunden schneller als die DSV-Athletin Viktoria Rebensburg war. Die Deutsche machte im Entscheidungslauf einige Plätze gut und klassierte sich in den Top-10. Zu ihrem Rennen meinte die bayerische Skifahrerin: „Ich bin mit dem zweiten Lauf auf alle Fälle zufrieden, weil ich hier das umgesetzt habe, was ich mir vorgenommen habe. Man merkt dass schon noch einiges drinnen ist, wenn man sieht, dass ich den Rückstand von zwei Sekunden auf fünf Zehntelsekunden verkürzen konnte. Den ersten Lauf habe ich etwas verpennt, da würde dann schon noch mehr gehen. Es war das erste Rennen der Saison und ich muss mich noch etwas an die Umstellungen gewöhnen. Jetzt möchte ich an die Leistungen aus dem Finallauf anknüpfen und freue mich auf die Überseerennen.“

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Damen in Sölden

Die Französin Tessa Worley (+1,57) zeigte rund acht Monate nach ihrer schweren Verletzung ein glänzendes Comeback und fuhr auf Platz sieben. Hinter der der Weltmeisterin von 2013 klassierte sich die Schwedin Maria Pietilä-Holmner (+1,76). Die besten Zehn des heutigen Riesentorlaufs in Sölden wurden von der azurblauen Skirennläuferin Nadia Fanchini (+1,83) und der wiedergenesenen Liechtensteinerin Tina Weirather (+2,54) abgerundet. Andrea Fischbacher, die 2010 in Vancouver Olympiasiegerin im Super-G wurde und für Österreich an den Start geht, wurde mit einem Rückstand von genau drei Sekunden 13.

Nachdem Vorjahressiegerin Lara Gut im zweiten Durchgang etwas zu ungestüm war und ausschied, war ihre Teamkollegin Michelle Gisin mit der sehr hohen Startnummer 65 die beste Eidgenossin. Mit 4,11 Sekunden Rückstand auf das siegreiche Duo Shiffrin/Fenninger kam sie zeitgleich mit der US-Amerikanerin Julia Mancuso in ihrem ersten Weltcuprennen auf den sehr guten 17. Platz. Die ÖSV-Dame Ramona Siebenhofer (+4,34) fand sie auf Position 20 im Endklassement wieder. Juniorenweltmeisterin Marta Bassino (+4,70) folgte ihr auf Rang 21. Für die dreifache Sölden-Siegerin Tina Maze aus Slowenien verlief das erste Saisonrennen sehr enttäuschend. Sie wurde mit fast vierdreiviertel Sekunden Rückstand nur 22. Die deutsche Athletin Veronique Hronek wurde 25. und Vorletzte des heutigen Rennens. Trotzdem kann sie sich über ein paar Weltcupzähler freuen. Zu ihrem Rennen befragt, sagte die DSV-Läuferin: „Ich habe mich total gefreut wieder dabei zu sein. Es war das Ziel, dass ich wieder den Anschluss finde. Ich freu mich dass ich den Sprung unter die besten 30 geschafft habe. Mit dem Knie ist auch alles in Ordnung und das Selbstvertrauen ist auch wieder da!“

Ausgeschieden ist u.a. die Südtirolerin Manuela Mölgg.

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Damen in Sölden

Dessen ungeachtet setzt Anna Fenninger, die Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres, ihre außergewöhnliche bis unheimlich wirkende Serie fort und steht im fünften Weltcup-Riesentorlauf in Folge auf dem obersten Treppchen. Dass sie sich den Sieg sich mit der jungen US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, ist nicht so schlimm. Mehr ist der Doppelsieg ein Beweis dafür, dass die Saison auf alle Fälle wieder eine spannende wirkt. Und wenn wir ein bisschen in die Sölden-Chronik blicken, sind Mehrfachsiege nicht so selten. Vor nunmehr zwölf Jahren drängelten sich gleich drei Athletinnen auf dem obersten Podestplatz, nämlich Tina Maze, Andrine Flemmen und Niki Hosp.

Eine Talentprobe gaben auch die jungen ÖSV-Athletinnen Elisabeth Kappaurer, Hanna Hofer und Kerstin Nicolussi ab. Sie durften als Vorläuferinnen den Hang hinunter wedeln und ließen sich vom Weltcupfeeling voll und ganz anstecken.

Am morgigen Sonntag, dem österreichischen Nationalfeiertag, wird der Riesentorlauf der Herren ausgetragen. Dabei möchte der US-Amerikaner Ted Ligety im Ötztal seinen vierten Sieg in Folge einfahren. Wir informieren Sie natürlich wie immer über unseren Liveticker. Der nächste Riesenslalom der Damen findet am 29. November im US-amerikanischen Aspen statt.

© Ch. Einecke (CEPIX) / Anna Fenninger, Mikaela Shiffrin, Eva-Maria Brem

© Ch. Einecke (CEPIX) / Anna Fenninger, Mikaela Shiffrin, Eva-Maria Brem

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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