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Ex-Skirennfahrerin Nadja Jnglin-Kamer erstmals als Helferin bei einer WM mit dabei

Nadja Jnglin-Kamer (rechts) bei der Grundsteinlegung des House of Switzerland (Foto: Swiss-Ski)

Nadja Jnglin-Kamer (rechts) bei der Grundsteinlegung des House of Switzerland (Foto: Swiss-Ski)

Nadja Jnglin-Kamer, du arbeitest am Projekt House of Switzerland für die WM in St. Moritz mit – was ist deine Aufgabe?

Ich organisiere viel und regle vor allem die Reservierungen und die Einsätze des Personals. Ab und zu habe ich auch gestalterische Aufgaben zu erledigen, das heisst ich arbeite mit den Grafikern zusammen und kümmere mich um die Printprodukte. Dazu gehören Getränke-und Speisekarten, zusätzlich bin ich für die Bestellungen von gewissen Produkten verantwortlich.

Verrate uns etwas über das House of Switzerland.

Das House of Switzerland ist der Treffpunkt der Schweizer Delegation an der Weltmeisterschaft im Februar. Diesmal haben wir nicht nur ein House of Switzerland – zur Heim-WM in St. Moritz gibt es drei Standorte. Das führt zu einer anspruchsvollen Koordination: Wir müssen immer im Griff haben, was schon erledigt ist und was noch gemacht werden muss, damit ja nichts vergessen geht. Das gilt auch für kleine Sachen, an die ich denken muss, zum Beispiel die Brennpaste fürs Fondue-Caquelon.

Noch zwei Monate bis zur WM: Seid ihr im Fahrplan?

Ich habe immer noch das Gefühl, dass es sehr viel zu tun gibt, aber generell sind wir gut im Fahrplan. Wir kommen vorwärts und nun kommt die Phase, wo ich definitive Bestellungen aufgeben und als erledigt abhacken kann. Ich bin dennoch sicher, dass wir bis zum letzten Tag dran sein werden, denn im Allgemeinen muss viel Detailarbeit gemacht werden. Jeder Koch muss genau wissen, was wann und wo gekocht wird und was er genau zu tun hat. Auch die Einteilung des Personals ist eine grosse Herausforderung, da wir für drei Standorte Personal einplanen und trotzdem nicht genau wissen, wie viele Helfer wir schlussendlich benötigen.

Ein Besuch im House of Switzerland lohnt sich. Worauf können sich die Besucher besonders freuen?

An allen drei Standorten können die Besucher Einzigartiges erleben. Auf Salastrains wird im Fan-Village Hochspannung direkt im Zielgelände mit heimeligem Ambiente kombiniert – es kann gleichzeitig zugejubelt und Raclette gegessen werden. Im Hotel Schweizerhof gibt es kulinarische Köstlichkeiten mit einem 3-Gang Menü zu geniessen und der dritte Standort, das doppelstöckige Fan-House, wird für gute Stimmung und viele Partys sorgen. Es werden immer viele Athleten und Trainer bei uns sein, das wird ein einzigartiges Erlebnis für alle. Ich hoffe, dass ich ganz viele Fans im House of Switzerland beim Mitfiebern, fein Essen und Feiern sehen werde!

Wie ist es für dich als ehemalige Athletin, für einmal hinter die Kulissen zu schauen und an der Gestaltung des Schweizer Treffpunkts mitzuwirken?

Ich finde es extrem spannend und sehe diesen Posten als grosse Chance für mich. Da ich bereits drei Mal an einer WM als Athletin dabei war und das House of Switzerland bereits kenne, kann ich von meinen Erfahrungen bestimmt profitieren. Ich habe schon vieles gesehen, dennoch habe ich noch nie ein Projekt in so grossem Ausmass mitorganisiert. Dazu kommt noch, dass es eine Heim-WM ist. Das macht alles doppelt spannend und fordert uns besonders heraus.

Autor: cse
Quelle:  www.Swiss-Ski.ch

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