13 April 2011

Fanny Chmelar: „Eine turbulente Saison ist zu Ende!“

© Gerwig Löffelholz / Fanny Chmelar
© Gerwig Löffelholz / Fanny Chmelar

Fanny Chmelar zieht Bilanz, sie blickt auf die Wettkampfsaison 2010/2011 zurück – und berichtet von einer anstehenden Prüfung … 

Die letzten beiden Weltcup-Rennen in Spindlermühle und Lenzerheide waren ein Spiegelbild der gesamten Saison. Und mit der war ich unterm Strich nicht zufrieden. Deshalb heißt meine Devise „Abhaken und nach vorne schauen“! 

Tolle Unterstützung  

Umso mehr habe ich mich über Eure Unterstützung gefreut. Es tut einfach gut, dass die Fans zu einem stehen, auch oder gerade, wenn es mal nicht so läuft! Dafür Euch allen ein großes Dankeschön! 

WM-Quali früh erfüllt  

Doch der Reihe nach. Denn begonnen hat der Winter recht gut. Bereits in den ersten beiden Weltcup-Rennen konnte ich die Qualifikationskriterien für die Teilnahme an den Heim-Weltmeisterschaften vor meiner Haustür in Garmisch-Partenkirchen erfüllen. 

Kürzer Ski, gutes Gefühl aber leider ein Ausfall  

Dann allerdings gab es eine längere Weltcup-Pause, in der ich auch keine Europacups gefahren bin. Beim Rennen in Courchevel war ich etwas verunsichert. In Zagreb wechselte ich dann von 160 Zentimeter Skilänge auf 157 Zentimeter. Diese Maßnahme zahlte sich aus. Zumindest war ich wieder besser unterwegs und fühlte mich auch sicher. Leider schied ich dann aber kurz vor dem Ziel aus. 

Neues Selbstvertrauen im Europacup  

Beim Europacup in Sankt Sebastian konnte ich mit einem zweiten Platz wieder Selbstvertrauen tanken. Aber leider gelang es mir nicht, dieses im Weltcup umzusetzen. Mit dem Rennen in Flachau war ich nur bedingt zufrieden, Maribor fiel dann aus. Leider brachten mir weitere Podestplätze, darunter ein Sieg im Europacup, mein Selbstvertrauen nicht zu hundert Prozent zurück. 

Druck bei der WM zu groß  

Dann schied ich auch noch bei der WM-Generalprobe am Arber aus.  Dort spürte ich schon den WM-Druck, sowohl meinen eigenen als auch den von außen. Das war letztendlich zu viel für mich und über Platz 15 im WM-Slalom war ich dann doch sehr enttäuscht. Ich hatte mich enorm auf das Rennen zuhause und vor meinen Fans gefreut, aber als ich dann meine Leistung nicht bringen konnte, habe ich daran lange laboriert. 

EC-Slalom-Wertung gewonnen  

Doch es kamen dann auch wieder bessere Zeiten. So platzierte ich mich bei den Europacups in Zakopane, Jasna und Soldeu zweimal auf Rang sechs und einmal wurde ich Zweite. Damit gewann ich dann die Slalom-Gesamtwertung im Europacup und konnte über 450 Punkte sammeln. Für die nächste Saison ist das viel wert. Ich kann aufgrund der guten Startnummern wieder ein Auge auf den Riesenslalom werfen! 

Tüfteln am neuen Material  

Auch der Wechsel von Head zu Völkl im letzten Jahr war eine gute Entscheidung! Wir waren bereits wieder beim Skitesten und haben uns an die Entwicklung von ein paar neuen, richtig schnellen Ski gemacht ;) 

Ich werde DSV-Skilehrerin  

Ende April absolviere ich noch den DSV-Skilehrer im Stubaital. Darauf freue ich mich sehr! Großartig in den Urlaub werde ich nicht fahren, aber hie und da werde ich, wenn es nötig ist, mir schon eine kleine Auszeit gönnen. 

Weitere News und Informationen über Fanny Chmelar findet Ihr unter www.fanny-chmelar.de

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