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Federica Brignone denkt immer wieder gerne an Sölden

© Gerwig Löffelholz / Federica Brignone

© Gerwig Löffelholz / Federica Brignone

Pré-Saint-Didier – Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone verweilte für ein intensives Training in Pré-Saint-Didier im Aostatal. Die Snowboardcrosserin Raffaella Brutto und die junge Torläuferin Martina Perruchon waren auch dabei.

Brignone ist ein Arbeitstier. In ihr steckt immer viel Energie. Die azurblaue Skirennläuferin hat die kleinen Knieprobleme in den Griff bekommen. Diese hatten ihre Trainingspläne im letzten Sommer etwas durchkreuzt. Aber heuer, nach zwei Siegen im letzten Winter, möchte die Italienerin wieder neu angreifen und noch mehr aus ihrem skifahrerischen Leistungspotential herausholen. Zudem möchte sie sich in den Speeddisziplinen verbessern.

So sagte Federica, dass mit ihr sowohl im Super-G als auch im Riesentorlauf immer zu rechnen sei. Und sollte sie sich gut fühlen und mit einer guten Form aufwarten können, spekuliert sie auch auf einem Start im Slalom und in der Abfahrt, um gute Platzierungen und wertvolle Zähler zu erzielen. Das sind klare Ziele der in Mailand geborenen und im Aostatal lebenden Skifahrerin.

Brignone denkt auch an die Kombi-Bewerbe, die sie bestreiten möchte. Selbst beim Saisonhöhepunkt in St. Moritz will sie in dieser Disziplin an den Start gehen. Aber jetzt hat sie vor allem den Saisonauftakt in Sölden im Blick. Dort hat sie im letzten Jahr nach einer langen Durststrecke voller Opfer und Entbehrungen ihren ersten und vielumjubelten Sieg bei einem Weltcuprennen gefeiert.

Auch erinnert sie sich an die Heimrennen in La Thuile. Dabei belegte sie den sechsten Platz im Super-G und den 22. Rang in der Abfahrt. Auch wenn es schwierig ist, vor heimischer Kulisse vor unzähligen Fans an den Start zu gehen und zu Beginn die Beine schwer waren, möchte sie sich bei allen bedanken, die sie vor Ort unterstützt und den Weg nach La Thuile gefunden haben. Weitere Worte des Danks richtet sie an die Organisatoren. Dabei spricht sie im Namen aller Damen im Skizirkus, die sich alle im Aostatal pudelwohl fühlten und glücklich waren.

Wie geht es mit Federica weiter? Nun steht eine lange Reise ins südargentinische Ushuaia auf dem Plan. Die Italienerin wird sich für zwei Wochen im technischen Bereich den Feinschliff für den kommenden WM-Winter holen. Weitere 14 Tage wird man sie vielleicht bei den Einheiten in Las Leñas sehen. Hier bereitet sie sich für die Speedrennen vor. Und dann steht in zwei Monaten das Rennen im Ötztal und die Weltcupsaison 2016/17 auf dem Programm; ein Rennen, an das sich „Fede“ gerne erinnert. Dass sie vor Selbstbewusstsein strotzt und hochmotiviert ist, muss nicht extra erwähnt werden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.neveitalia.it

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