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Federica Brignone kürt sich zur Kombi-Königin von Crans-Montana

Federica Brignone kürt sich zur Kombi-Königin von Crans-Montana

Federica Brignone kürt sich zur Kombi-Königin von Crans-Montana

Crans-Montana – Im schweizerischen Crans-Montana fand heute eine Kombi der Damen statt. Dabei triumphierte die Italienerin Federica Brignone in einer Zeit von 1.56,09 Minuten. Beim ORF-Interview gab Fede Brignone zu Protokoll: „Ich habe einfach versucht, vom ersten Tor an durchzuziehen. Und das ist mir gelungen. Es ist ein steiler Hang, das mag ich. Ich hoffe dass es am Sonntag, bei der letzten Kombi in dieser Saison, auch so gut läuft.“

Zweite wurde die Slowenin Ilka Štuhec (+1,01). Hier ist ihre Meinung: „Es war heute im Slalom nicht leicht – ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ein Kombi-Tag ist immer sehr lange – das ist für alle gleich.“

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Auf Platz drei schwang die Österreicherin Michaela Kirchgasser (+1,16) ab. Die erfahrene Salzburgerin, eine ausgewiesene Kombi-Spezialistin, meinte im TV-Interview: „Mich hat es gewundert, dass ich überhaupt vorne war. Es war ein brutaler Slalom – es war so schwer zu fahren. Ich bin immer gegen die Spuren gefahren, habe nur gekämpft. Die Fede ist einen sensationellen Slalom gefahren – aber es ist ein Podestplatz – passt!“

Die Weltmeisterin Wendy Holdener aus der Schweiz hatte als Vierte schon 1,48 Sekunden Rückstand auf die azurblaue Tagessiegerin. Die Swiss-Ski-Dame sagte im ORF-Interview: „Ich habe im Super-G zu viel verloren – der Slalom war zu wenig gut. Der Super-G war sicher schwierig – die Stelle, wo es die Stürze gab, wurde entschärft. Dadurch war es etwas einfacher – aber gute Werbung für den Frauen-Skisport war es keine. Es war heute nicht leicht – der Druck war groß und ich bin noch müde, noch nicht im Rennmodus!“

Maruša Ferk (+1,93) wurde als zweitbeste Slowenin Fünfte. Die Kanadiern Marie-Michèle Gagnon (+2,06) belegte den sechsten Platz.  Zweitbeste ÖSV-Dame wurde Stephanie Brunner (+2,17) auf Rang sieben. Sie beschrieb ihre Gefühle im TV-Interview wie folgt: „Es ist einfach schwierig zu fahren, man hat einfach kein gutes Gefühl. Ich bin froh, dass ich heil im Ziel bin. Die Piste ist schon wesentlich besser, als im Super-G. Aber dennoch bekommt man keinen Druck zurück.“

Die Deutsche Lena Dürr (+2,18) freute sich über Position acht. Hinter der DSV-Athletin reihte sich die Italienerin Elena Curtoni (+2,22) auf Platz neun ein. Die besten Zehn wurden von Curtonis Landsfrau Federica Sosio (+2,36) komplettiert. Die junge Österreicherin Elisabeth Kappaurer (+2,37) schrammte als Elfte um eine Hundertstelsekunde an den Top-10 vorbei und freute sich über ihre ersten Weltcupzähler überhaupt. Kappaurer erzählte im ORF-Interview: „Ich bin letzte Woche da Europacup gefahren. Ich habe gewusst, dass ich gut drauf bin – auch im Super-G. Ich habe die Leistung abgerufen.“

Die ÖSV-Dame Ramona Siebenhofer (+3,49) und Stephanie Venier (+3,98) beendeten die Kombi auf den Plätzen 16 und 19. Dazwischen klassierte sich die Eidgenossin Joana Hählen (+3,92) auf Position 17. Ihre Teamkolleginnen Priska Nufer (+4,19), Corinne Suter (+4,72) und Rahel Kopp (+5,07) fuhren auf die Ränge 20 bis 22. Die junge Südtirolerin Nicol Delago (+5,21) wurde direkt vor der Deutschen Marlene Schmotz (+5,67) 24. Nicht ins Ziel kamen die beiden ÖSV-Mädels Ricarda Haaser und Nina Ortlieb, aber auch die Hausherrinnen Jasmina Suter und Jasmina Flury bzw. die Deutsche Michaela Wenig.

Offizieller FIS ENDSTAND: Alpine Kombination der Damen in Crans-Montana

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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