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Federica Brignone und Marta Bassino führen die italienischen Frauen bei der Heim-WM an

Federica Brignone und Marta Bassino führen die italienischen Frauen bei der Heim-WM an

Federica Brignone und Marta Bassino führen die italienischen Frauen bei der Heim-WM an

Cortina d’Ampezzo – Der italienische Wintersportverband FISI teilte neun Skirennläuferinnen mit, dass sie bei den bevorstehenden Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo an den Start gehen werden. Dabei schöpfte man nicht das Maximum (von 14 möglichen Athletinnen, Anm. d. Red.) aus. Für Marta Bassino, 1996 geboren und der Heeressportgruppe angehörend, sind es die dritten Welttitelkämpfe. 2015 war sie in Vail im Riesentorlauf am Start, schied aber im Finaldurchgang aus. Zwei Jahre später, die Ski-Elite war in St. Moritz zu Gast, belegte sie die Plätze elf (Riesenslalom) und 17 (Kombination). 13 schlug es in Åre gleich zweimal für sie, sei es im Riesentorlauf als auch in der Kombination.

Die 29-jährige Federica Brignone war bereits 2011 im Einsatz. Damals gewann sie in Garmisch-Partenkirchen die Silbermedaille im Riesentorlauf. Im ersten Durchgang des Slaloms schied sie aus. In Schladming war sie zwei Jahre später nicht dabei; in Vail schied sie 2015 im ersten Durchgang des Riesenslaloms aus. Mit Platz 19 verlief für sie der Torlauf eher enttäuschend. Besser, aber medaillenlos, verlief es 2017. Im Riesentorlauf gab es „Blech“, in der Kombination Platz sieben, im Super-G Rang acht und im Slalom Position 24. Bei den letzten Weltmeisterschaften gab es für die erfahrene Athletin, die im letzten Winter den Gesamtweltcup gewann, die Plätze fünf (Riesenslalom), sechs (Torlauf) und zehn (Super-G).

Elena Curtoni, ein paar Monate jünger als Brignone, wurde 2011 in Garmisch-Partenkirchen Sechste im Super-G und 16. in der Super-Kombination. Nicht so gut lief es in der Steiermark. Sie belegte die Positionen 13 (Super-Kombination) und 18 (Super-G). In Vail kam sie in der Kombination nicht ins Ziel, während sie im Super-G mit Rang zehn zufrieden sein musste. Ein Wechselbad der Gefühle gab es auch in Åre, als sie gute fünfte im Super-G wurde, dessen ungeachtet in der Kombination ausschied.

Elenas Schwester Irene Curtoni ist mit 35 Jahren eine sehr erfahrene Skirennläuferin. Sie war bereits 2009 bei einer Ski-Weltmeisterschaft dabei. In Val d’Isère schied sie zwischen den schmalen Toren aus. Zwei Jahre später wurde sie in Garmisch-Partenkirchen Elfte im Slalom und 27. im Riesentorlauf. 2013, die weltbesten Athletinnen und Athleten logierten in Schladming, kam sie im Torlauf nicht ins Ziel. Im Riesenslalom reichte es für Position 14. In Vail war sie im Jahr 2015 nicht mit von der Partie. In St. Moritz freute sie sich über den fünften Rang im Teambewerb und schied ebenfalls im Slalom aus. Vor zwei Jahren passierte ihr das gleiche Malheur im Torlauf erneut; dessen ungeachtet gab es den historischen dritten Platz im Mannschaftsbewerb.

Für Nadia Delago, Laura Pirovano, Martina Peterlini ist die Heim-WM in Cortina d’Ampezzo mit dem ersten Start bei einer Weltmeisterschaft gleichzusetzen. Lara Della Mea, 1999 geboren, war blutjunge 20 Jahre alt, als sie bereits in Åre die italienischen Farben vertreten durfte. Neben dem dritten Platz im Teambewerb schied sie im Slalom vorzeitig aus.

Francesca Marsaglia, ein halbes Jahr älter als Brignone, feierte in Garmisch-Partenkirchen vor zehn Jahren ihr WM-Debüt in Garmisch-Partenkirchen, schied jedoch in der Super-Kombination aus. Vier Jahre später durfte sie in Vail mitmachen und fuhr in der Kombination auf Platz acht und im Super-G auf Rang 18. In St. Moritz, die Ski-Elite war 2017 zu Gast in der Schweiz, gab es Position 17 im Super-G. 2019 gab es in Åre den siebten Rang, den 29. Platz in der Abfahrt  zu verzeichnen. Im Riesenslalom kam sie nicht ins Ziel.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: fantaski.it

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