2 Februar 2021

Feiert Mauro Caviezel in Garmisch-Partenkirchen sein Ski Weltcup Comeback?

Feiert Mauro Caviezel in Garmisch-Partenkirchen sein Ski Weltcup Comeback?
Feiert Mauro Caviezel in Garmisch-Partenkirchen sein Ski Weltcup Comeback?

Garmisch-Partenkirchen – Blitz-Comeback von Mauro Caviezel? Der Bündner will am Wochenende in Garmisch-Partenkirchen sein Comeback feiern. Swiss-Ski  gab am Montagabend das Aufgebot für die letzten beiden Ski Weltcup Rennen vor der Ski-WM 2021 bekannt. Ob der Super-G am Freitag und die Abfahrt am Samstag mit Mauro Caviezel stattfindet,  wird sich in den kommenden Tagen entscheiden.

In Garmisch-Partenkirchen stehen die letzten Speedrennen der Herren vor der Ski-WM in Cortina d’Ampezzo auf dem Programm. Mit dabei ist auch der Schweizer Mauro Caviezel; wenige Wochen nach seinem Trainingsunfall könnte er sein Comeback feiern. Somit sollte auch einer Teilnahme an den Ski-Weltmeisterschaften, die ab der nächsten Woche in Cortina d’Ampezzo über die Bühne gehen, nichts im Wege stehen. Der WM-Super-G findet bereits am nächsten Dienstag (9. Februar) statt.

Noch vor drei Woche schien eine Rückkehr in den Weltcupzirkus eher aussichtslos. Caviezel berichtete, dass ihm das linke Knie Schmerzen bereite. Der Sieger des Super-G’s von Val d’Isère kam bei einer Trainingsfahrt zu Sturz und zog sich neben einer Knochenprellung und einer Verletzung des Außenbandes auch ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Aber in den letzten Tagen wusste der Eidgenosse durch erzielte Fortschritte zu überzeugen.

Sein ebenfalls im Weltcup fahrender Bruder Gino Caviezel erzählte bereits nach dem Super-G in Kitzbühel, dass er über ein gutes Gefühl verfüge, einen WM-Start von Mauro in Cortina betreffend. Mauro Caviezel fühlt sich fit und hat sich selbst grünes Licht gegeben.

Am Wochenende stehen die letzten Speedrennen vor dem saisonalen Highlight an. Kann sich Caviezel mit der Strecke versöhnen, zumal er in Bayern so schwer gestürzt war? Fragen über Fragen, die der sympathische Swiss-Ski-Athlet nur selbst für sich beantwortet kann und wird.

Der eidgenössische Cheftrainer Tom Stauffer will die Erwartungshaltungen nicht zu hoch schrauben. Man muss zuerst einmal schauen, wie Mauros Knie auf die Trainingseinheiten im Werdenfelser Land reagiert. Trotzdem weiß auch Stauffer, dass wenn sein Schützling nur 95 Prozent seines Leistungsvermögens abruft, er extrem schnell sein kann.

 

Folgende Athleten von Swiss-Ski reisen für die kommenden Weltcup-Rennen nach Garmisch-Partenkirchen:

Freitag, 05.02.2021 – Super-G:
Mauro Caviezel, Marco Odermatt, Beat Feuz, Loïc Meillard, Gino Caviezel, Stefan Rogentin, Justin Murisier, +1 Athlet

Samstag, 06.02.2021 – Abfahrt:
Beat Feuz, Carlo Janka, Mauro Caviezel, Marco Odermatt, Niels Hintermann, Ralph Weber, Gilles Roulin, Stefan Rogentin, Nils Mani, Lars Rösti, Cédric Ochsner

Die definitiven Selektionen, welche Athleten im Super-G und welche Athleten in der Abfahrt an den Start gehen, werden kurz vor dem Rennen kommuniziert. Ob Mauro Caviezel in Garmisch sein Comeback geben wird, wird sich in den kommenden Tagen noch zeigen.

Verwandte Artikel:

Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia (Foto: © SloSki Alpine team / Facebook)
Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia (Foto: © SloSki Alpine team / Facebook)

Ushuaia – Die slowenischen Technikerinnen und Techniker und Speedkönigin Ilka Stuhec sind vor sieben Tagen zur Saisonvorbereitung nach Argentinien gereist. Auch die Speed-Herren folgen. Doch die Reise steht unter keinem guten Stern. Einer von den Athleten steht unter dem Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Wer der Betroffene ist, wurde nicht verraten. Nur… Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia weiterlesen

Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein (Foto: © Swiss-Ski.ch)
Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein (Foto: © Swiss-Ski.ch)

Selina Egloff hat sich in Absprache mit ihrem Betreuerteam dazu entschieden, eine längere Pause einzulegen. Die B-Kader-Athletin, welche im Ski Weltcup bereits fünf Mal am Start stand, fühlt, dass sich ihr Energietank durch den Spitzensport stark geleert hat. «Ich werde eine Pause einlegen und voraussichtlich diese Saison keine Rennen fahren. Es ist mir wichtig, genügend… Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein weiterlesen

Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)
Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)

Pozza di Fassa – Der italienische Ski Weltcup Rennläufer Stefano Gross, der im September 36 Jahre alt wird, ist ein routinierter Athlet. Er kann gemeinsam mit Giuliano Razzoli zu den Führungspersönlichkeiten im azurblauen Slalomteam gezählt werden. Er berichtet im Skiweltcup.TV-Interview über den Slalom als seine Lieblingsdisziplin, Marcel Hirschers Skifirma „Van Deer“, Henrik Kristoffersen und vieles… Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ weiterlesen

Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)
Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

Rovereto – Martina Peterlini, die beste italienische Slalomläuferin der Gegenwart, kann aufatmen. Acht Monate nach ihrer schweren Knieverletzung hat sie wieder ihre Skier angezogen. Sie schielt auf den Saisonauftakt in Levi und möchte in Finnland – das Rennen geht in etwas mehr als drei Monaten über die Bühne – positiv auffallen und vorne mitmischen. Vor… Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da weiterlesen

Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)
Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)

Bariloche – Nach einer achtjährigen Abwesenheit kehrte der japanische Skirennläufer Akira Sasaki auf die Piste zurück. So belegte er im Rahmen der argentinischen Ski-Meisterschaften am Cerro Catedral den ersten Platz im Torlauf. Zudem träumt der Athlet aus Fernost von einer Olympiateilnahme im fernen Jahr 2026. Wie wir wissen, finden die Spiele im Zeichen der fünf… Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 weiterlesen