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Felix Neureuther gewinnt Riesenslalom-Klassiker von Adelboden

Riesenslalom Podest Adelboden 2014

Riesenslalom Podest Adelboden 2014

Adelboden – Seit 40 Jahren mussten die DSV-Athleten auf einen Sieg in einem Weltcupriesentorlauf warten, nun haben die lange Durststrecke und das Warten ein Ende. Felix Neureuther hat es geschafft. Der Deutsche gewann den ersten Riesentorlauf in seiner Karriere und benötigte für diesen Triumph am Chuenisbärgli eine Gesamtzeit von 2.34,60 Minuten. Sichtlich erleichtert über seinen siebten Sieg bei einem Weltcuprennen (den ersten im Riesenslalom), meinte Neureuther: „Ich hätte mir nie gedacht, dass ich irgendwann mal einen Riesentorlauf gewinne. Dass ich meinen Vater mit den Weltcupsiegen überflügelt habe, ist schon wichtig – jetzt kann ich ihn daheim ein bisserl aufziehen. Nein, im Ernst: Ich fahre nur für mich selbst. Es ist aber schade für uns als Skiverband, dass ich mit sieben Siegen der zweiterfolgreichste Deutsche im Weltcup bin.“

Hinter dem DSV-Athleten klassierte sich der Franzose Thomas Fanara auf Rang zwei. Er lag noch zur Halbzeit überlegen in Front, doch am Ende eines fehlerhaften zweiten Laufs fehlte ihm eine Zehntelsekunde auf den heutigen Sieger. Dritter im Bunde wurde der Österreicher Marcel Hirscher, der mit 19 Hundertstelsekunden Rückstand auf Freund Neureuther nicht gerade sehr weit zurücklag.

Offizieller FIS ENDSSTAND: Riesenslalom der Herren in Adelboden

Hirscher sagte: „Ich habe einfach nicht den Zug hinbekommen, wie am harten. Aber das ist mein Fahrstil, selber schuld, nicht so viel Innenlage fahren wäre heute gescheiter. Einfach war es für alle nicht. Man hat gesehen, dass da teilweise Schwünge dabei waren, die kein Genuss zum Zuschauen waren. Schlussendlich gewinnt aber immer der beste Skifahrer. Felix ist heute richtig gut gefahren, er hat einen Zug gehabt, als ob es hart war.“

Der Franzose Alexis Pinturault belegte mit 32 Hundertstelsekunden Rückstand den vierten Rang. Ab dem fünftklassierten Norweger Leif Kristian Haugen (+1,24) waren die Abstände schon etwas größer. Sechster wurde der Südtiroler Manfred Mölgg (+1,36), der gerade einmal vier Hundertstelsekunden vor seinem Teamkollegen Davide Simoncelli ins Ziel kam.

Achter wurde mit Mathieu Faivre (+1,42) ein weiterer Franzose. Hinter ihm kam der Azzurro Roberto Nani (+1,72) auf Rang neun. Sichtlich von Schmerzen geplagt, erreichte der Pitztaler Benjamin Raich am Ende die zehnte Position. Er hatte  einen Rückstand von  1,78 Sekunden auf Sieger Neureuther und meinte: „Ich musste die Zähne zusammenbeißen, es macht aber keinen Spaß. Ob ich morgen im Slalom am Start bin, weiß ich noch nicht.“

Offizieller FIS ENDSSTAND: Riesenslalom der Herren in Adelboden

Die beiden Deutschen Fritz Dopfer und Stefan Luitz, welche nach dem ersten Durchgang noch auf aussichtsreichen Positionen lagen, wurden im Finale noch auf die Ränge 19 und 23 zurückgereicht. Lokalmatador Carlo Janka, der als einziger Schweizer für das Finale der besten 30 qualifizieren wurde, musste am Ende mit dem 20. Rang, den er mit dem Österreicher Philipp Schörghofer teilen musste, zufrieden sein. Ivica Kostelić aus Kroatien hatte mit Position 26 am Ende wahrhaftig einen schlechten Tag, und der US-Amerikaner Ted Ligety schied gar im Finale aus.

Durch den Ausfall von Ligety und dem heute erzielten dritten Rang hat der Salzburger Marcel Hirscher seine Führung in der Riesentorlaufwertung weiter ausgebaut. Er hat nun 380 Zähler und liegt 75 Punkte vor dem Franzosen Pinturault und hat 120 Zähler Vorsprung auf Ligety.

In der Gesamtwertung machte der ÖSV-Skirennläufer weiterhin Boden gut auf den Norweger Aksel Lund Svindal, der heute nicht unter die Top-10 kam. Der Wikinger hält bei 652, der Österreicher bei 575 Zählern. Und morgen hat Hirscher beim Slalom wieder die Chance auf sehr viele Punkte.

Zur Vollständigkeit sei noch erwähnt, dass US-Trainer Rearick den zweiten Lauf setzte. Dabei wählte er einen etwas zügigeren Stil im oberen Streckenabschnitt. Dadurch drehte der Mittelteil etwas mehr. Nichtsdestotrotz waren auch in der Entscheidung sowohl die Übergänge im Mittelteil als auch der Zielhang einmal die Schlüsselstellen und Hauptkriterien in dem Finale der besten 30.

Offizieller FIS ENDSSTAND: Riesenslalom der Herren in Adelboden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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