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Felix Neureuther hat Olympia 2018 fest im Visier

Felix Neureuther hat Olympia 2018 fest im Visier

Felix Neureuther hat Olympia 2018 fest im Visier

St. Moritz – In buchstäblich letzter Sekunde holte Felix Neureuther bei der Ski-WM in St. Moritz eine Medaille für sein Heimatland. Es sollte die einzige bei den Welttitelkämpfen in der Schweiz sein. Außerdem ärgerte sich der Garmisch-Partenkirchener, als er am Vorabend des Slaloms gelesen hatte, dass Linus Straßer die letzte deutsche Medaillenhoffnung sei.

Doch am Sonntag schlug der 32-Jährige zurück. Neureuther gewann hinter Marcel Hirscher und Manuel Feller die Bronzemedaille. Im Deutschen Haus berichtete er von den Geschehnissen am Samstagabend und zeigte sich etwas verunsichert, dass für einige der Generationswechsel im DSV-Team bereits vollzogen sei.

Gewiss haben die Rückenprobleme Neureuther stark zugesetzt. Aber er zog daraus die Extramotivation. Neureuthers Ehrgeiz ist sehr groß, zumal auch ein paar sagten, dass er keine Medaille mehr holen würde. Dennoch ließ der Skirennläufer offen, ob es seine letzte WM gewesen sei oder nicht. Herrenchef-Trainer Mathias Berthold attestierte seinem Ass, dass es einfach eine wilde Sau sei.

Und was kommt nach Neureuther? Ein weiterer guter Skirennfahrer ist Fritz Dopfer. Der 29-Jährige leidet an den Folgen seines Schien- und Wadenbeinbruchs und kann erst im nächsten Winter angreifen. Stefan Luitz und Linus Straßer sind beide 24 Jahre alt und haben phasenweise gezeigt, was sie können. Ersterer hat schon vier Podestplätze erreicht, und letzterer stand beim WM-Parallelslalom in Stockholm auf der obersten Stufe des Treppchens.

Straßer ist talentiert, keine Frage. Aber er war zu verkrampft, beim weltmeisterlichen Slalom in St. Moritz. Am Ende schaute der 20. Rang heraus. Teamkollege Neureuther sagte ihm, dass er sich nicht so unter Druck setzen solle. Das war auch bei ihm früher der Fall. Auf jeden Fall will der 32-Jährige bis zu den Olympischen Winterspielen in Südkorea noch dabei sein. Eine Goldene bei einem Großereignis fehle ihm noch.

Berthold will keinen Druck auf seine Athleten ausüben. Der Sport steht im Vordergrund, nicht die Wunschvorstellungen. Aber alle wissen, dass man Ziele haben muss.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sueddeutsche.de (Auszug)

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