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Felix Neureuther kann sich Amt als Sportfunktionär nicht vorstellen

Felix Neureuther kann sich Amt als Sportfunktionär nicht vorstellen (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Felix Neureuther kann sich Amt als Sportfunktionär nicht vorstellen (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Garmisch-Partenkirchen – Der deutsche Skirennläufer Felix Neureuther hat vor kurzer Zeit seine Karriere beendet. Er war nicht nur erfolgreich, sondern ist auch in mancherlei Hinsicht ein kritischer Zeitgeist. Er hinterfragt gerne Dinge und gibt seinen Gedanken freien Lauf. In einer Verbandsstruktur wäre das nicht einfach. Aus diesem Grund sieht er seine Zukunft keineswegs als Sportfunktionär.

Der 35-Jährige betont, dass ihn so ein Posten wahnsinnig machen würde. Denn wenn man das Gefühl hat, dass man mit dem Einsatz nicht weit kommt und wenig verändern kann, geht das nie gut. Denn die Strukturen sind eingespielt und eingerostet. Trotzdem wird Neureuther, der in seiner Laufbahn zu den besten Slalom- und Riesentorlaufspezialisten gehörte, dem weißen Sport erhalten bleiben. Er kann durchaus als TV-Kommentator oder -Experte sein Wissen weitergeben und die Fahrten seiner einstigen Kollegen analysieren.

Auf die Frage, ob er das Rampenlicht im Skizirkus vermisse, antwortete der 35-Jährige, dass das auf keinen Fall zutreffe. Mehr noch: Er ist ein bescheidener Mensch geblieben, der am liebsten in die Rolle des fürsorglichen Ehemanns und Familienvaters schlüpft. Er freut sich, wie seine kleine Tochter Matilda heranwächst, was sie alles lernt und dass man sich was zum Essen leisten kann. Der Rest sei dem einstigen DSV-Athleten verhältnismäßig egal.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.rheinpfalz.de

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