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Fenninger-Erfolg beim Super-G von Bansko

Fenninger-Erfolg beim Super-G von Bansko

Fenninger-Erfolg beim Super-G von Bansko

Bansko – Wie verwandelt zeigte sich heute das Wetter im bulgarischen Bansko. Beim Super-G der Damen lachte die Sonne vom blauen Himmel. Dabei konnten sich die Frauen über faire Bedingungen und die Zuschauer über eine spannende Entscheidung freuen. Nachdem die ersten beiden ersten Läuferinnen ausschieden und die dritte aufgrund ihres gestrigen Sturzes im Kombi-Slalom nicht an den Start ging, ging der Super-G erst mit der Startnummer 4 richtig los.

Siegerin des heutigen Rennens wurde die Österreicherin Anna Fenninger in einer Zeit von 1.14,59 Minuten. Die Salzburgerin, die gestern auch die Super-Kombination für sich entscheiden konnte, sagte im ORF-Interview: „Es war schwer einzuschätzen, ich habe aber versucht, auf Zug zu fahren. Das mit dem Stock hat mich nicht rausgebracht. Ich bin im Schnee hängen geblieben, da hat es mir den Stock aus der Faust geschlagen. Ich habe drei Tore gebraucht, um ihn zu erwischen, es war aber kein Problem. Ich versuche, schnell Ski zu fahren, es funktioniert derzeit einfach. Es ist schön, auf dieser Welle zu schwimmen. Die Piste hat mehr zurückgegeben, als gestern. Deshalb war es einfacher als gestern. Ich bin überglücklich, wie einmal ein Weltcup-Rennen im Super-G gewonnen zu haben. Es ist unbeschreiblich schön, ich kann es sehr genießen und bin einfach frei. Das ist alles schwer zu erklären. Manchmal ist es schwer zu sagen, was man anders macht, weil man in dem Fokus ist. Aber ich will so weitermachen. Es wird aber schwierig, Tina hält stark dagegen und lässt nicht locker. Es sind noch einige Rennen. Ich sehe Tina als Favoritin, weil sie die zwei Rennen (Slaloms/Anm. d. Red.) mehr hat. In Ǻre sicherlich nicht, wenn dann starte ich im Finale im Slalom. Ich muss schauen, wie es mit meinen Kräften aussieht. Es geht auch noch um die Kristallkugel im Riesentorlauf.“

Zweite wurde die Slowenin Tina Maze (+0,16), die die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,28) auf Rang drei verwies. Sie sagte im Gespräch: „Unten war es gut. Ich kämpfe einfach und muss dran bleiben. Es war ein gutes Wochenende für mich. Man muss im Sport und im Leben immer kämpfen, das macht Spaß. Ich muss meinen Start verbessern, ich verliere oben zu viel Zeit. Die Ausfälle haben Selbstvertrauen gekostet, ich brauche noch zwei gute Resultate, um wieder die Alte zu sein.“

Vonn freute sich im Interview über den dritten Platz: „Es ist ein schönes Gefühl, wieder auf dem Podest zu sein. Ich bin gut gefahren, hatte aber ein paar Fehler. Sie Piste war viel besser als gestern, Gratulation an die Arbeiter. Ich hoffe, in den nächsten rennen noch etwas schneller zu sein. Anna kommt am Saison-Ende immer besser ihn Fahrt und hat viel Selbstvertrauen. Dann ist alles sehr einfach.“

Offizieller FIS Endstand – Super-G der Damen in Bansko

Auf diese Weise sah man das genau gleiche Zielfoto wie bei der WM in Vail/Beaver Creek. Die Tirolerin Nicole Hosp schrammte um eine runde Viertelsekunde an den besten Drei vorbei. Im TV-Gespräch meinte sie: „Ich bin oben zu gerade gefahren, da habe ich Speed verloren. Unten bin ich auf Zug gefahren. Es ist nicht leicht, aber es ist mir ganz gut gelungen.“

Die Italienerin Elena Curtoni belegte mit einem Rückstand von 56 Hundertstelsekunden auf die siegreiche ÖSV-Athletin den fünften Platz und war in der Endabrechnung eine Zehntelsekunde schneller als Viktoria Rebensburg aus Deutschland. Tina Weirather (+0,85) aus Liechtenstein fuhr auf Rang sieben. Conny Hütter (+0,90) aus Österreich landete auf dem achten Platz und war gerade einmal um sechs Hundertstelsekunden schneller als die mit der Startnummer 8 ins Rennen gegangene Italienerin Nadia Fanchini. Zehnte des Rennens wurde die Eidgenossin Lara Gut (+1,01). Lizz Görgl (+1,41) aus der Steiermark wurde heute Elfte. Die Schweizerin Dominique Gisin (+1,96) fuhr auf Position 14 und klassierte sich vier Plätze vor ihrer Teamkollegin Fabienne Suter (18.; +2,31).

ÖSV-Dame Nici Schmidhofer belegte mit einem Rückstand von 2,20 Sekunden auf Teamkollegin Fenninger den 17. Rang. Im ORF-Interview resümierte sie: „Ich war zu rund, der Schwungansatz war zu früh. So geht einfach nichts weiter. Die Sonne scheint, es ist gewaltig zu fahren, ich war einfach schlecht.“

Verena Stuffer (+2,66) aus dem Südtiroler Grödnertal hatte schon bessere Ergebnisse vorzuweisen und musste heute mit Platz 21, den sie mit der US-Amerikanerin Laurenne Ross teilte, zufrieden sein. Für die junge Deutsche Michaela Wenig (+3,24) auf Position 24 müsste es für einige Punkte im Weltcup und für das Selbstvertrauen geben. Das gilt auch für die junge ÖSV-Athletin Mirjam Puchner, die einen Platz vor Wenig landete.

Im Kampf um den Gesamtweltcup hat Fenninger auf Maze weitere 20 Zähler gut gemacht und liegt acht Rennen vor Schluss nur 44 Zähler hinter der Slowenin. In der Super-G-Wertung hat die Salzburgerin Vonn vom Thron gestoßen und wird beim nächsten Rennen mit dem roten Trikot der  Führenden starten. Dieses Rennen wird am 8. März in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen.

Soweit der Stand nach 40 gestarteten Läuferinnen. Das endgültige Ergebnis wird nach Rennende natürlich nachgereicht.

Offizieller FIS Endstand – Super-G der Damen in Bansko

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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