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Fenninger holt sich mit Tagessieg im RTL von Lenzerheide kleine Kugel

© Ch. Einecke (CEPIX)  /  Eva-Maria Brem - Anna Fenninger - Jessica Lindell-Vikarby

© Ch. Einecke (CEPIX) / Eva-Maria Brem - Anna Fenninger - Jessica Lindell-Vikarby

Lenzerheide – Heute ging auch für die Damen die Olympiasaison 2013/14 zu Ende. Siegerin des letzten Riesentorlaufs wurde die Österreicherin Anna Fenninger, die mit einer Zeit von 2.01,28 Minuten triumphierte und mit ihrem vierten Riesenslalomerfolg in Serie der Schwedin Jessica Lindell-Vikarby im letzten Moment die kleine Kristallkugel entriss. Die 24-Jährige sagte: „Es ist doch schön, wenn es gut aufhört – da hat man einen Grund zum Feiern. Es ist unglaublich, dass das jetzt mal alles zusammenläuft. Es war in den letzten Jahren so schwer für mich, dass es jetzt so läuft, ist einfach nur schön. In letzter Zeit ist sehr viel sehr gut gelaufen. Dass ich das heute noch geschafft habe, ist unglaublich. Danke an alle, die so hart gearbeitet habe. Die letzte Woche war nicht leicht. Es war Neuland für mich, mit dem Druck so umzugehen. Da muss ein Team hinter dir stehen und sie haben das sehr gut gemacht. Die RTL-Kugel freut mich irrsinnig, ich habe so hart dafür gearbeitet.“

Zweite wurde die Tirolerin Eva-Maria Brem, die in den letzten Rennen bereits Höhenluft schnupperte und lediglich eine Viertelsekunde hinter ihrer Teamkollegin landete. Brem meinte abschließend: „Es ist doch schön, wenn es gut aufhört – da hat man einen Grund zum Feiern. Es ist unglaublich, dass das jetzt mal alles zusammenläuft. Es war in den letzten Jahren so schwer für mich, dass es jetzt so läuft, ist einfach nur schön.“

Jessica Lindell-Vikarby musste sich am Ende mit dem dritten Rang zufrieden geben und hatte 33 Hundertstelsekunden Rückstand auf Fenninger, die mit der kleinen und der großen Kugel viel Gepäck aus der Schweiz mitnimmt. Die Schwedin meinte: „Ich bin nicht enttäuscht. Es war mein fünfter Podestplatz in dieser Saison. Die Kugel wäre natürlich die Körnung gewesen, aber Anna ist unglaublich. Ich war entspannt, aber ich hatte Probleme im zweiten Lauf.“

Vierte wurde die Italienerin Nadia Fanchini (+0,58), die um drei Hundertstelsekunden schneller als die Schweizerin Lara Gut war, die sich als Fünfte in die Ergebnisliste eintrug. Das Rennen war auch im zweiten Lauf sehr spannend. So lag Lindell-Vikarbys Landsfrau Maria Pietilä-Holmner als Sechste nur eine weitere Hundertstelsekunde zurück. Die zur Halbzeit führende Anemone Marmottan (+0,63) aus Frankreich rutschte auf Platz sieben zurück.

Der Eidgenossin Dominique Gisin, ihres Zeichens zeitgleich mit Tina Maze Abfahrtsolympiasiegerin, wurde Achte. Ihr fehlten drei Hundertstelsekunden auf die Französin. Die besten Zehn wurden von der Italienerin Federica Brignone (+0,73) und DSV-Athletin Viktoria Rebensburg (+0,76) abgerundet. Die Österreicherin Kathrin Zettel schrammte denkbar knapp, um acht Hundertstelsekunden, an den Top-10 vorbei. Die Südtirolerin Manuela Mölgg (+1,21) belegte im letzten Saisonrennen den guten 14. Schlussrang.

Keine Weltcupzähler gab es für Olympiasiegerin Tina Maze (+1,33) aus Slowenien, Lizz Görgl (+1,80) aus Österreich. Letztere meinte: „Die Riesentorlauf-Saison war nicht gut. Es war mir nicht möglich, dass ich mich vorne platzieren konnte. Ich habe sicherlich einiges Training vor mir, damit ich da wieder den Anschluss finde. Dann wird man eh sehen, ob das fruchtet.“

Die Finnin Tanja Poutiainen (+3,83), die Athletin aus Rovaniemi im hohen Norden Europas, beendete ihre lange und erfolgreiche Karriere mit dem 20. Platz und wurde mit einer Sektdusche im Ziel gefeiert. Einen gefühlsbetonten Abschied nahm auch die Kastelrutherin Denise Karbon, die mit einem Dirndl bekleidet den Hang hinunterwedelte und einen Korb mit einer Jause mit sich trug, bei den Trainern unterwegs auch Einkehrschwünge einlegte und folglich das Publikum begeisterte.

Am Ende lagen Fenninger und Lindell-Vikarby lediglich 26 Punkte auseinander. Die Österreicherin sicherte sich neben der großen auch die kleine Kugel. Wie bei den Herren fiel die Entscheidung im letzten Rennen. Das ist wohl die beste Werbung für den alpinen Skisport. Emotionen gehören genau dazu, wie bittere Tränen oder ein faires Publikum, das jede Athletin oder jeden Athleten gebührend feiert.

Offizieller FIS ENDSTAND: Riesenslalom der Damen in Lenzerheide 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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