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Schweizer Fernando Schmed: Vom NLZ direkt ins B-Kader

© swiss-ski.ch  /  Fernando Schmed: Vom NLZ direkt ins B-Kader

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Der 21jährige Fernando Schmed stammt aus dem Sarganserland. Während er im Europacup 18 Einsätze aufweisen kann, steht sein Weltcupdebüt noch aus. In Veysonnaz fuhr er anlässlich der Elite-Schweizermeisterschaften in der Abfahrt auf den hervorragenden Rang 2, im Super-G wurde er Vierter. Im Frühling wurde Schmed in das B-Kader von Swiss-Ski aufgenommen.

Jeweils im Frühling finden die Swiss-Ski Kaderselektionen statt. Mit guten Leistungen und Ergebnissen können sich junge Athletinnen und Athleten dabei für ein Swiss-Ski Kader empfehlen. Immer wieder kommt es vor, dass dem einen oder anderen Talent der Sprung über eine ganze Kaderstufe hinweg gelingt – so geschehen mit Mirena Küng, die bislang keinem Swiss-Ski Kader angehörte und direkt ins A-Kader katapultiert wurde, oder auch Thomas Tumler und Fernando Schmed, denen der Aufstieg vom NLZ Ost ins B-Kader von Swiss-Ski gelang.

In der Zwischenzeit hatten die drei Nachwuchsathleten bereits Gelegenheit, Kader-Luft zu schnuppern und mit gestandenen, weltcuperprobten Athleten wie Dominique Gisin, Fabienne Suter, Beat Feuz oder Marc Berthod zu trainieren. Wir haben die drei Kaderneuzugänge zu ihren ersten Erfahrungen in einem Swiss-Ski Kader befragt. Nachfolgend das Interview mit Fernando Schmed:

1.    Wie sah deine bisherige Vorbereitung in diesem Sommer aus?

Ende April fand das erste Schneetraining mit dem neuem Team statt. Anfangs Mai startete ich mit viel Velofahren in die Vorbereitung und begann allmählich mit Kraftausdauer-Training. Ende Mai fand auf Mallorca ein Trainingslager mit den WC- Cracks statt, das war super!

Bislang lag der Schwerpunkt in der Vorbereitung primär auf Kraft und Ausdauer.

2.    Was steht im Juli auf dem Programm?

Wie bei Mirena stehen nach einem Kondilager in Magglingen und selbständigem Konditraining zuhause – mit Schwerpunkt Kraft – erste Schneetage mit dem Team in Zermatt auf dem Programm.

3.   Fällt es einem schwer, sich bei 30 Grad im Schatten fürs Skifahren zu motivieren, während die Kollegen alle in der Badi sind oder den Sommer irgendwo am Meer verbringen?

Nein, ich finde es sogar ziemlich cool! Am Morgen darf ich Skifahren, und am Nachmittag beim Konditraining spürt man, wie die Sonne den Körper wieder richtig aufwärmt.

4.    Was ist der grösste Unterschied im Vergleich zu der Zeit, als du noch den NLZ-Status hattest?

Der Hauptunterschied ist sicher der finanzielle Aspekt. Ausserdem kann das Training durch die kleinen homogenen Trainingsgruppen individueller gestaltet und so intensiver mit dem einzelnen Athleten gearbeitet werden.

5.    Konntest du bereits etwas vom Knowhow der weltcuperfahrenen Athleten wie Beat Feuz oder Marc Berthod profitieren?

Ich konnte schon während des Winters insbesondere vom Know how von Patrick Küng profitieren, da er aus derselben Region stammt wie ich und mir stets einen Tipp gibt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

6.    Was sind deine Ziele für den kommenden Winter, und wie schaut es  längerfristig aus?

Mein Hauptziel ist es dieses Jahr, in meinen Disziplinen im Europacup konstant in die Punkte zu fahren, um meine Startposition zu verbessern. Ein weiteres grosses Ziel ist es, in dieser Saison mein Weltcupdebüt zu geben.

7.    Was ist das Faszinierende an deinem Beruf?

Das Faszinierende daran sind die verschiedenen Kräfte, die auf einen einwirken, sowie das Tempo. Ich liebe es zudem, in der Natur zu sein und das Wetter und den Schnee zu spüren.

8.    Und was ist dabei weniger cool?

…die vielen Verletzungen, die der Skirennsport mit sich bringt.

9.    Welches sind deine Lieblingsdisziplinen und warum?

Meine Lieblingsdisziplin ist der Riesenslalom, wegen des Tempos und der ausgeprägte Kurvenlage.

10.  Wie verbringst du deine Freizeit?

In meiner Freizeit trifft man mich beim Klettern oder auf dem Bike an. Ausserdem liebe ich es, mit Freunden zu grillieren und draussen in der Natur zu sein.

Autor: dfh
Quelle: www.Swiss-Ski.ch

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