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Feuer unter dem Dach des Schweizer Skiverbands

Schweizer Alpindirektor Rudi Huber

Schweizer Alpindirektor Rudi Huber

Eigentlich wird es Mitte April bei den meisten Skiverbänden etwas ruhiger. Nach einer langen Saison und den darauffolgenden Ski-Tests gönnen sich die Athleten eine kurze Ruhephase bevor es bereits in einigen Wochen wieder mit dem Krafttraining für die neue Saison losgeht. Hinter den Kulissen planen die Verbände für die neue Saison. Posten werden verlängert oder neu vergeben. Meist laufen diese Gespräche im Hintergrund ab und werden dann nach „Vollzug“ bekanntgegeben.

Alles andere als ruhig kann man zur Zeit die Situation im Schweizer Skiverband bezeichnen. Hier werden Grabenkämpfe in aller Öffentlichkeit ausgetragen. Begriffe wie Zerwürfnisse im Trainerteam, SMS-Affäre und Fremdenfeindlichkeit stehen auf der Tagesordnung.

Auslöser soll eine SMS sein die der österreichische Alpinchef der Schweizer Rudi Huber an einen Trainer schrieb der für die neue Saison bei Swiss-Team anheuern wollte: «Ich kann es dir nicht empfehlen, als Ösi in der CH zu arbeiten. So gut kannst du gar nicht sein, dass du nicht ständig kritisiert wirst, die Ausländerfeindlichkeit ist extrem – LG R.»

Druck auf den Kessel des Schweizer Skiverband brachte bereits die Entlassung von Steve Locher als Chef der Slalomfahrer. Huber erklärte dass „mehrere und immer wieder geschehene Vorfälle“  ihn zwangen diesen Schlussstrich zu ziehen.

Im Gegenzug wird Huber mangelnde Kenntnisse auf Hinsicht der Schweizer Verbands-Strukturen vorgeworfen.  Das Tischtuch zwischen Verband und Trainer scheint zerschnitten. Trotzdem muss man sich fragen ob es richtig ist, dass diese internen Vorkommnisse so in die Öffentlichkeit getragen werden müssen.

Steve Locher möchte sich zur Situation nicht äußern und Rudi Huber befindet sich bis Ender der Woche im Urlaub. Damit diese Ereignisse nicht ein „schädliches Eigenleben“ entwickelt, scheint es an der Zeit, dass sich Swiss-Ski in den nächsten Tagen mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit wendet.

Der Skisport ist für seine Fairness bekannt. Zum Glück ist Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kein Thema auf der Skipiste. Die meisten echten Skifans freuen sich auch mit den Erfolgen von Rennläufern aus anderen Ländern und Kontinenten.

Dass es immer Probleme, in Sachen Kompetenz und Zusammenarbeit, unter Mitarbeitern geben kann ist normal, diese sollten aber in der heutigen Zeit nicht von der Herkunft der Personen abhängig gemacht werden.

 

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