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FIS nimmt Sauerstoffverbot in Wettkampfregeln auf

Nach einer CAS-Entscheidung erhielt Stefan Luitz den aberkannten Sieg wieder zurück

Nach einer CAS-Entscheidung erhielt Stefan Luitz den aberkannten Sieg wieder zurück

Oberhofen – Die FIS untersagt weiterhin das Tanken von Sauerstoff aus der Flasche. Ferner muss betont werden, dass sich dieser Passus nun in der Internationalen Wettkampfordnung ((Artikel 222.7) und keineswegs mehr in den Anti-Doping-Bestimmungen findet.

Wie mehrfach berichtet, wurde dem DSV-Riesentorläufer Stefan Luitz, nachdem er in Beaver Creek Sauerstoff aus der Flasche einatmete, der Sieg aberkannt. Im März hat man die Disqualifikation seitens des Internationalen Sportgerichtshofes wieder rückgängig gemacht.

Der Welt-Anti-Doping-Code interpretiert das Inhalieren von weiterem Sauerstoff nicht als Verletzung der Anti-Doping-Regularien. Folglich war diese Regel der FIS vom Code aufgehoben worden. In der Wettkampfordnung darf die FIS das verankern und sanktionieren. Folglich: Wenn Luitz oder ein anderer Athlet bzw. eine andere Athletin in der Zukunft zur Sauerstoffflasche greift, wird man auch im Ski Weltcup hart durchgreifen und ihn bzw. sie disqualifizieren.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: ORF.at

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