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FIS-Renndirektor Markus Waldner fordert mehr Selbstverantwortung der Athleten

FIS-Renndirektor Markus Waldner fordert Selbstverantwortung der Athleten.

FIS-Renndirektor Markus Waldner fordert Selbstverantwortung der Athleten.

Lake Louise – FIS-Renndirektor Markus Waldner sorgte mit der Aussage, dass es keineswegs immer Vollgas sein muss, für Verwunderung im Fahrerlager der Speedherren. Der Südtiroler verwies, dass man in der letzten Ski Weltcup Saison pro Rennen zwei Athleten mit teils schweren Verletzungen verloren habe. Diese Quote ist eindeutig zu hoch. Und diese gilt es in den Griff zu bekommen.

So sind in der nahen Zukunft Pistenpräparierung und Kurssetzung wichtig, wenn es um die Sicherheit geht. Des Weiteren reichte Waldner den Kelch des Dialogs an die Betreuer weiter. Der Aufruf des FIS-Renndirektors, dass es nicht immer Vollgas sein muss, sorgt bei den Rennläufern für große Verwunderung.

Sollen die Trainer wirklich ihre Athleten aufrufen langsamer zu fahren? Hannes Reichelt aus Österreich schüttelte den Kopf und meinte sogar, ob man mit der Radarpistole auf die Kollegen und ihn warten wolle. Heißt das, dass man nun bremsen soll?

Reichelts Teamkollege Matthias Mayer findet den Ansatz nett, aber in jedem Rennläufer steckt der Wille, ans Limit zu gehen. Und nur so kann man auch Rennen gewinnen. 99 von 100 Athleten werden Vollgas geben. Und so ist es auch in seiner Natur. So sieht es mit Vincent Kriechmayr, der dritte Österreicher im Bunde.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.krone.at

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