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Fischer Race Family: Der Rückblick auf die WM 2019 in Are

Vincent Kriechmayr holt die Silber-Medaille beim WM-Super-G und Bronze in der Abfahrt (Fotocredits: Fischer/gepa-pictures)

Vincent Kriechmayr holt die Silber-Medaille beim WM-Super-G und Bronze in der Abfahrt (Fotocredits: Fischer/gepa-pictures)

Mit insgesamt vier WM-Medaillen im Gepäck traten die Athleten der Fischer Race Family die Rückreise von den alpinen Ski-Weltmeisterschaften im schwedischen Åre an. Am schwersten zu tragen hatte Speed-Ass Vincent Kriechmayr, der mit Silber im Super G und Bronze in der Abfahrt gleich zweimal zur Siegerehrung durfte. Doppelt Edelmetall gab es für die Fischer-Athleten auch nach dem Teambewerb: Daniel Yule gehörte dem siegreichen Schweizer Team an, Katharina Truppe holte mit Österreich Silber.

„Mal ein bisschen runterkommen, ich werde ein bisserl schlafen, es war doch immer sehr viel Stress, sehr viel Druck“, sagte Kriechmayr nach Platz 17 in der für ihn abschließenden Kombination.  Für den 27-Jährigen geht es auch noch um eine kleine Kristallkugel, denn im Super-G-Weltcup führt er derzeit mit 236 Punkten knapp vor Olympiasieger Matthias Mayer (233), dem Südtiroler Weltmeister Dominik Paris (230) und dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde (227). „Da liegt der Fokus drauf“, diese Kugel würde für ihn einen sehr hohen Stellenwert haben, so Kriechmayr.

Für eine Goldene Medaille sorgte in Åre Slalom-Spezialist Daniel Yule, der im Teambwerb nach Olympia-Gold mit der Schweiz nun auch WM-Gold bejubeln durfte. Der Teamspirit habe dabei enorm geholfen, „das war ein wirklich entscheidender Faktor heute“, erklärte der Unterwalliser nach dem Rennen. Pech hatte der 25-Jährige allerdings im abschließenden WM-Slalom, als er gegen Ende des ersten Durchgangs im Steilhang auf dem Weg zu einer Spitzenzeit stürzte.

Den Teamgeist sprach auch die „Silberne“ Katharina Truppe voller Euphorie an: „Meine erste Medaille, daher finde ich es voll lässig. Es hat mir voll getaugt. Man muss zusammenhalten, das haben wir heute gut gemacht.“ Der Anteil der Kärntnerin an der Medaille war übrigens erheblich, gewann sie doch alle ihre vier Läufe – auch im Finale gegen die Schweiz. Gut war abschließend auch ihr Auftritt im Spezialslalom, den sie auf Platz 8 beendete.

Starke Auftritte, aber nicht mit Medaillen belohnt, lieferte auch die restliche Fischer Race Family ab. Speed-Queen Ramona Siebenhofer etwa fehlten in der Damen-Kombi nur 4/100 Sekunden auf Bronze, über Platz 7 in der Abfahrt war sie alles andere als glücklich. Auch die Super-G-Weltmeisterin von 2017 Nicole Schmidhofer musste sich mit den Rängen 9 (Abfahrt) und 11 (Super G) begnügen.

Unbelohnt blieb auch der äußerst starke Auftritt von Thomas Fanara im Herren-Riesenslalom. Als Halbzeitvierter voll im Medaillenrennen, fiel der routinierte Franzose im zweiten Durchgang leider aus. Während US-Supergleiter Steven Nyman mit Platz 8 im Super-G überzeugte, schaffte es sein Landsmann Bryce Bennett in der WM-Abfahrt als Neunter in die Top ten. Auch Stefan Brennsteiner wusste in seiner Comeback-Saison als Riesenslalom-Neunter zu gefallen.

Quelle: www.Fischersports.com

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