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Florian Eisath führt Südtiroler Delegation in Sölden an

© Gerwig Löffelholz / Florian Eisath (ITA)

© Gerwig Löffelholz / Florian Eisath (ITA)

Sölden – Am Wochenende beginnt – wie gewohnt – die Alpine Skiweltcupsaison mit einem Riesentorlauf in Sölden. Das kleine Land Südtirol schickt sechs Athletinnen und Athleten an den Start. Im letzten Jahr war der Eggentaler Florian Eisath der Beste, ihm gelangen als 13. Im Endklassement als Einziger Weltcuppunkte.

Der 31-Jährige möchte nach einem sehr guten Vorjahreswinter einen einstelligen Platz einfahren. Dass er das Zeug dazu hat, hat er mehrfach bewiesen. Bis dato steht der elfte Rang als bestes Resultat am Rettenbachferner in seinen Ergebnislisten. Interessant wird auch die Rückkehr von Manfred Mölgg werden. Der Gadertaler musste im letzten Jahr aufgrund eines Achillessehnenriss zuschauen, jedoch ist sein bestes Sölden-Resultat ein zweiter Rang, eingefahren im Jahr 2012.

Riccardo Tonetti aus Bozen hat im letzten Winter die Europacupgesamtwertung für sich entschieden. Er freut sich auf sein Sölden-Debüt, denn bisher verfolgte er den Saisonbeginn immer daheim vor dem Fernseher. Simon Maurberger, der die teaminterne Qualifikation gewann, sicherte sich zum zweiten Mal ein Sölden-Ticket. Im letzten Jahr fuhr der Ahrntaler zwar phasenweise gut, konnte sich aber nicht für das Finale der besten 30 qualifizieren. In diesem Winter soll es klappen.

Bei den Frauen war die Kastelrutherin Denise Karbon stets ein Fels in der Brandung. Aber wer tritt das Erbe der frischgebackenen Mutter an? Manuela Mölgg, die um ein Jahr jüngere Schwester von Manfred, hofft auf einen guten Saisonbeginn. Vielleicht kommt sie unter die besten Zehn, ein Ergebnis wie 2010 ist eher fraglich. Damals wurde sie nach einem mehr als beherzten Einsatz sehr gute Dritte. Karoline Pichler aus dem Eggental war auch im letzten Jahr in Sölden im Einsatz. Doch die junge Athletin möchte wie Maurberger sowohl im Finale als auch später in den Punkterängen vertreten sein. Das Talent hat sie auf jeden Fall dazu.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sportnews.bz

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