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Florian Eisath hat den Glauben an sich zurückerlangt

© Kraft Foods / Florian Eisath (ITA)

© Kraft Foods / Florian Eisath (ITA)

Sölden/Obereggen – Florian Eisath hat schon gewonnen, bevor die Saison 2015/16 richtig begonnen hat. Am 13. Juni dieses Jahres wurde der noch 30-jährige Eggentaler Vater. An diesem Tag erblickte Stammhalter Felix das Licht der Welt und machte sowohl Eisath als auch dessen Lebensgefährtin Maria Gufler zu stolzen Eltern.

Im letzten Jahr hat sich für den Eggentaler auch sehr viel in sportlicher Hinsicht getan. In Sölden, Beaver Creek und Åre wurde der Südtiroler zwar mitgenommen, aber als Privatfahrer gesehen. Diese drei Einsätze galten als drei letzte Chancen. Eisath erkannte rasch den Ernst der Lage und klassierte sich dreimal mal unter den Top-20. Bereits beim Saison Opening am Rettenbachferner katapultierte er sich mit zweitbester Laufzeit im Finale mit Startnummer 52 noch auf Platz 13. Außerdem konnte er bei den selektiven Rennen auf dem Chuenisbärgli in Adelboden überzeugen und kam auf Position sechs.

Somit war es klar, dass der Eggentaler zum azurblauen WM-Aufgebot zählte. Eisath zeigte ein beherztes Rennen und konnte sich über den achten Rang freuen. Im Finallauf war nur Hausherr Ted Ligety schneller. Im Sommer konnte der Südtiroler gut und verletzungsfrei trainieren. Es wäre ihm zu wünschen, dass er in Sölden nahtlos an die sehr guten Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen würde. Seine Routine könnte ihm helfen, in der Hundertstellotterie das Glück auf seiner Seite zu haben. Sein größtes Glück, der kleine Fan Felix wartet dann vielleicht schon im Zielraum.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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