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Franzi Aufenblatten macht Rücktritt von Nadia Styger etwas traurig

© Gerwig Löffelholz / Nadia Styger und Fränzi Aufdenblatten

© Gerwig Löffelholz / Nadia Styger und Fränzi Aufdenblatten

Im Gespräch mit dem Schweizer «Sonntags Blick» erzählte Fränzi Aufdenblatten wie schwer ihr der Abschied von Freundin und Zimmerkollegin Nadia Styger, nach ihrem Rücktritt fällt.   

Im Dezember 2009 feierte Fraenzi Aufdenblatten beim Super G in Val d’Isere einen Überraschungssieg. In ihrem 168. Weltcuprennen gewann die Schweizerin, nach zwei dritten Plätzen, ihren 1. Sieg im Skiweltcup. Aufdenblatten setzte sich in einer Zeit von 1:26,43 vor ihrer Teamkollegin Nadia Styger (+0,23) und der US Amerikanerin Lindesy Vonn (+0,26) durch.  

Aufdenblatten erinnert sich: «Wir waren gleich nacheinander gestartet, standen unten im Ziel und warteten auf die Favoriten. Styger lag auf Rang zwei, ich führte. So richtig glauben wollte ich an meinen ersten Weltcupsieg noch nicht. Doch als Styger mir erzählte, dass sie während der Fahrt grosse Probleme hatte, sogar schon fast neben der Piste im Schnee lag, wusste ich: sie war zwar schnell unterwegs. Es könnte für mich doch noch reichen…» X-Mal hatte Styger daraufhin ihrer siegreichen Teamkollegin erzählt, dass sie bei einem zweiten Platz nur sie vor sich ertrage. 

Jetzt muss Fränzi Aufdenblatten, nach dem Rücktritt von Nadia Styger, ohne ihre Freundin im Skiweltcup auskommen.  

Im schweizerischen «Sonntags Blick» erinnerte sich Aufdenblatten auch an die Aufenthalte in Sun Peaks zurück. «Nach der langen Reise nach Kanada hatten wir beide jeweils genug von der Mannschaft, verzichteten in der ersten Nacht aufs Teamessen und zogen uns ins Hotelzimmer zurück. Vom Roomservice liessen wir uns das Essen servieren, genossen im Bademantel vor dem Fernseher unsere traute Zweisamkeit. Nach solchen Nächten begannen uns die Teamkolleginnen mit Begriffen wie Herzblatt und altes Ehepaar zu foppen. Und wir waren in der Tat wie ein altes Ehepaar unterwegs.» 

«Den Wecker hat immer Nadia gestellt. Sie hätte ihn zwar gar nicht gebraucht, war immer fünf Minuten vor dem nervigen Klingeln wach. Das ist mir überhaupt nie passiert,» erinnert sie sich im «Sonntags Blick» zurück. 

«Ich kann Nadias Entscheid zum Rücktritt verstehen. Trotzdem wäre ich gerne noch viele Male neben ihr aufgewacht. Ruft sie mich an, werde ich sie weiter mit Herzblatt begrüssen.»

 

Quelle: www.Blick.ch/sonntagsblick
Das gesamte Interview finden Sie unter: 
http://www.1815.ch/wallis/sport/jetzt-mag-mein-herzblatt-nicht-mehr-31343.html 

 

 

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