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Französin Tiffany Gauthier erfolgreich am Knie operiert.

© Kraft Foods / Tiffany Gauthier

© Kraft Foods / Tiffany Gauthier

Die Französin Tiffany Gauthier hat sich am Montag in Lyon einer Knieoperation unterzogen. Nach der Operation zeigte sich die Skirennläuferin aus Tignes gegenüber dem Onlinemagazin Ledauphine.com zuversichtlich: „Der Eingriff ist gut verlaufen. In meinem Knie waren Knorpelstücke, welche mich über den ganzen Winter behinderten. Die Operation war zwar nicht zwingend erforderlich, jedoch wollte ich diese nach Saisonende durchführen um schmerzfrei in das neue Skijahr starten zu können.“

Für die 24-Jährige ein Routineeingriff, wenn man bedenkt dass sie in der Vergangenheit bereits in beiden Kniegelenken einen Kreuzbandriss erlitten hat. Für die nächsten zwei Wochen ist zunächst Ruhe angesagt. Danach folgt ein Reha und Krafttraining sowie ein paar Tage Urlaub. Wenn das französische Speed-Team im Juni wieder in das Sommertraining einsteigt, möchte Tiffany Gauthier wieder dabei sein.

Hinter Gauthier liegt ihre bisher erfolgreichste Saison. Im Januar verpasste sie in Bad Kleinkirchheim sowohl im Super-G als auch in der Abfahrt den Sprung auf das Siegerpodest nur knapp, und musste sich mit Platz vier zufrieden geben. Die Olympischen Winterspiele verliefen nicht nach ihrem Geschmack. Im Super-G beendete sie das Rennen auf Platz 22; in der Olympia-Abfahrt musste sie sich mit Platz 13 zufrieden geben.

„Ich bin sehr anspruchsvoll mit mir selbst und möchte immer besser werden. Es stimmt, dass ich etwas zu ungeduldig bin. Nach Bad Kleinkirchheim wollte ich alles Zerreisen. Aber ich muss realistisch bleiben, man kann nichts erzwingen. Ich muss immer noch Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen sind vor allem in den Speed-Disziplinen sehr wichtig“, blickt sie optimistisch in die WM-Saison 2018/19.

Im fernen Januar 2005 feierten die cisalpinen Speed-Damen ihren letzten vollen Erfolg bei einer Abfahrt. Ingrid Jacquemod siegte in Santa Caterina. Marie Marchand-Arvier sorgte für das letzte Podest in der gleichen Disziplin. Das war vor heimischer Kulisse 2013 in Méribel.

Diese lange negativ Serie könnte laut Alberto Senigagliesi, dem Leiter der französischen Speedgruppe der Frauen, mit Tiffany Gauthier ein Ende finden.

„Was Tiffany in Bad Kleinkirchheim gezeigt hat, war ihr Niveau“, sagt der Italiener im Dienst der Franzosen. Senigagliesi, der als Headcoach der US-Speeddamen bereits Lindsey Vonn unter seinen Fittichen hatte, traut seiner Speed-Hoffnung durchaus einen Podestplatz in der kommenden Saison zu. „Manchmal fehlt ihr noch etwas das Selbstvertrauen. Wenn Tiffany aber eine gute Sommervorbereitung absolvieren kann, wird sie im nächsten Winter für einige Überraschungen sorgen.“

Quelle: www.Ledauphine.com

Surgery done !
New challenge for this spring 🐢💨

#basdecontentionsajeteroubruler ?

Gepostet von Tiffany Gauthier am Montag, 16. April 2018

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