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Fünffache „Gold-Anna“ ist Weltbehindertensportlerin

© „Allianz, Ralf Kuckuck“ / Anna Schaffelhuber, 2. Goldmedaille

© „Allianz, Ralf Kuckuck“ / Anna Schaffelhuber, 2. Goldmedaille

Anna Schaffelhuber erhält höchste Auszeichnung des Behindertensports und darf sich zwei Jahre Beste Behindertensportlerin der Welt nennen!

Die fünffache Goldmedaillen-Gewinnerin ist im Rahmen der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) in Mexiko Stadt mit dem „Paralympic Sports Award“ für ihre sensationellen Leistungen bei der Paralympics in Sotschi 2014 ausgezeichnet worden. Die 22-Jährige aus Bayerbach (Bayern) erhielt am späten Samstagabend in Mexiko die höchste Auszeichnung im Behindertensport, die alle zwei Jahre vergeben wird.

Vor Ihr gelang dies nur Verena Bentele und Gerd Schönfelder 2011 nach den erfolgreichen Paralympics in Vancouver.

Nun also Anna Schaffelhuber. „Ich habe mir damals gedacht, diesen Preis hätte ich auch gerne mal“, sagte die frisch gebackene Weltbehindertensportlerin im Anschluss an die Auszeichnung mit einem Schmunzeln. Es sei für sie eine große Ehre gewesen, mit den weltweit erfolgreichsten paralympischen Sportlerinnen und Sportlern der vergangenen beiden Jahre auf einer Bühne stehen zu dürfen – und dann auch noch den Preis zu erhalten. „Ich freue mich so richtig darüber. Diese Auszeichnung hat einen sehr hohen Stellenwert für mich“, berichtete die 22-jährige aus Bayerbach. Zu Schaffelhubers ersten Gratulanten zählten der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Friedhelm Julius Beucher, sowie Vizepräsident Leistungssport, Dr. Karl Quade. „Das ist eine außergewöhnliche Würdigung einer außergewöhnlichen Leistung der derzeit weltbesten Athletin im paralympischen Ski-Alpin-Sport. Als Verband sind wir sehr stolz, dass eine Sportlerin aus unseren Reihen diese tolle Auszeichnung erhält und wir sie in Mexiko im Namen aller unserer Athletinnen und Athleten beglückwünschen durften“, sagte Beucher

Doch viel Zeit zum Feiern bleibt Anna Schaffelhuber nicht. Schon bald beginnt für die querschnittsgelähmte Monoskifahrerin die neue Saison. Und die nächsten Winterspiele 2018 in Pyeongchang sind stets im Hinterkopf. „Südkorea ist das große Ziel, auf das alles ausgerichtet ist“, betont die ehrgeizige Sportlerin, die auf der Piste wieder angreifen will – um die Erfolge von Sotschi möglichst zu wiederholen.

Bericht für Skiweltcup.TV: Julia Längle

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