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Für Aksel Lund Svindal ist der Start in Sölden sehr wichtig

© Ch. Einecke (CEPIX) / Aksel Lund Svindal

© Ch. Einecke (CEPIX) / Aksel Lund Svindal

Sölden – Vor langer Zeit bestritt der norwegische Weltklasseathlet Aksel Lund Svindal sein letztes  Weltcuprennen. Das war am 15. März 2014. Kurz vor dem Start in die WM-Saison 2014/15 riss er sich die Achillessehne. Unterbrochen wurde sein Kampf zurück lediglich durch zwei WM-Starts in Vail/Beaver Creek, als er zweimal ausgezeichneter Sechster wurde.

Im Riesentorlauf kann er noch nicht aus dem Vollen schöpfen. Doch vor dem Saisonbeginn auf dem Rettenbachferner sind alle Athleten etwas nervös, alle starten bei null und niemand weiß, wie die Form des Anderen ist. So gesehen, wenn man jetzt den Slalom in Levi ausklammert, beginnt der Ski-Winter mit den Speedrennen Ende November. Dann geht es Schlag auf Schlag, richtige Zeit zum Verschnaufen bleibt keine. Speedspezialisten werden in der gleichen Art wie Techniker gefordert.

Zweimal hat der 32-Jährige Wikinger den Gesamtweltcup gewonnen. Heuer spricht er nicht davon, er will den Kopf frei bekommen und sich erst einmal auf den Rennrhythmus einstellen. Das ist sehr wichtig, Aksel Lund ist noch nicht bei seinem alten, hundertprozentigen Leistungsstand. Sollte er im Speedsektor wieder an seine alten Erfolge anknüpfen können, sieht er mit Kjetil Jansrud einen Gegner innerhalb des eigenen Teams. Eine Rivalität oder gar einen brutalen Konkurrenzkampf im wahrsten Sinn des Unwortes sieht der routinierte Athlet jedoch nicht. Im Gegenteil: Beide werden bis in die Haarspitzen motiviert sein und sich immer pushen, sogar die Skier austauschen.

Gemeinsam wollen sie angreifen. Auch wenn Aksel Lund Svindal derzeit wenige Riesenslalom-Tage in den Beinen hat, will er in Sölden gut fahren und wieder Weltcupluft schnuppern. Im Hinblick auf eine mögliche fünfte große Kugel in Folge von ÖSV-Ass Marcel Hirscher wäre ein gesunder und ehrlich geführter Konkurrenzkampf zwischen den ehrgeizigen Wikingern und dem Salzburger nur die beste Werbung für den Skirennsport.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.tt.com

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