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Für Aksel Lund Svindal muss Henrik Kristoffersen nicht Teil der Nationalmannschaft sein

Für Aksel Lund Svindal muss Henrik Kristoffersen nicht Teil der Nationalmannschaft sein

Für Aksel Lund Svindal muss Henrik Kristoffersen nicht Teil der Nationalmannschaft sein

Oslo – Der norwegische Skirennläufer Aksel Lund Svindal, der bei der Ski-Weltmeisterschaft in Åre seine Karriere beendet hatte, bezog zur Causa Henrik Kristoffersen Stellung. Er sagte, dass ein Henrik Kristoffersen außerhalb der Nationalmannschaft eine dauerhafte und eine von vielen denkbaren Lösungen sei.

Unmittelbar nach dem Saisonhöhepunkt wurde vom Verband entschieden, dass Kristoffersen für den Rest der diesjährigen Saison nicht mit dem Team trainieren werde. Svindal weiß, dass es ein schwellendes Problem zwischen dem Riesentorlauf-Weltmeister und dem Verband gibt.

Svindal kennt nicht alle Probleme bis ins Detail. Aber man hat gesehen, dass sich die Probleme zwischen Kristoffersen und dem Skiverband angestaut haben. Norwegens Technik Trainer Stefan Kornberger legte aufgrund des Konflikts sogar sein Amt nieder. Dies wurde von den Teamkollegen Kristoffersens nicht gerne gesehen.

Svindal kann aber nicht klar dazu Stellung nehmen, wie der Verband die Auseinandersetzung zu behandeln hat. Dennoch weiß der Olympiasieger wie sich eine Situation zuspitzen kann, wenn in einem Team statt Zusammenhalt immer mehr Unruhe einkehrt. Man muss die Balance halten, ein Gleichgewicht, das zu einer guten Stimmung in der Mannschaft führt.

Kristoffersen gehört ohne Zweifel zu den Besten seiner Zunft. Trotzdem gibt es laut Svindal eine Voraussetzung: Die Menschen müssen den echten Glauben haben, dass sie einen Vorteil haben, wenn sie in der Gruppe sind. Wollen sie etwas erhalten, muss man auch dafür etwas geben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.nrk.no

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