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Für den neuen ÖSV-Abfahrtstrainer Sepp Brunner ist das Vertrauen zu Athleten und Umfeld wichtig

Für den neuen ÖSV-Abfahrtstrainer Sepp Brunner ist das Vertrauen zu Athleten und Umfeld wichtig

Für den neuen ÖSV-Abfahrtstrainer Sepp Brunner ist das Vertrauen zu Athleten und Umfeld wichtig

Innsbruck – Nach 20 Jahren beim Schweizer Skiverband kehrt Sepp Brunner, der designierte Chef der ÖSV-Abfahrer, wieder heim. In einem Gespräch mit unseren Kollegen der Kleinen Zeitung berichtete der Steirer, dass er einige Angebote hatte. Doch es ist für ihn eine interessante Aufgabe, mit seinen Landsleuten zu arbeiten, zumal das Potential vorhanden ist.

Der dreifache Familienvater, der auch in Neuseeland, Großbritannien und mit den ÖSV-Europacupdamen gearbeitet hat, will den Weg der individuellen Betreuung fortsetzen. Die Wege, die der ÖSV nun beschreiten will, sind begrüßenswert. Die Gruppen sind kleiner, und man kann besser auf die Einzelbedürfnisse der Athleten eingehen. In der Schweiz, so Brunner, war er zufrieden. Immer andere Aufgaben und das Arbeiten mit guten Athleten nach Verletzungen haben ihn so lange gehalten. Trotzdem war er in Bezug auf die Kündigung von Swiss-Ski menschlich enttäuscht.

Die ÖSV-Abfahrtsgruppe zu betreuen wird ihn fordern. Schenkt man dem Steirer Glauben, weiß er, dass man gar nicht anfangen darf, wenn man das Gefühl hat, auf einem Schleudersitz zu sitzen. Ferner muss man auch seine eigene Meinung vertreten können. Außerdem berichtete Brunner von einem guten Verhältnis zu Andreas Puelacher. Als Trainer lernt man nie aus. So ist es wichtig, offen und ehrlich gegenüber den Athleten zu sein. Alle müssen an einem Strang ziehen und miteinbezogen werden. Reibereien können entstehen, doch die Kunst ist es, die zu vermeiden.

Sepp Brunner weiß, dass es schwer ist, immer gute Bedingungen zu finden. Wenn die Gletscher in Österreich nur wenig Schnee bekommen, muss man eben nach Alternativen suchen, sagt der Steirer, der auch nicht davon abgeneigt ist, in Nordamerika zu trainieren um mit seinen Jungs die richtige Abstimmung für die Olympiasaison 2017/18 zu finden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.kleinezeitung.at

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