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Für Felix Neureuther ist die Tradition im Skisport sehr bedeutend

© Gerwig Löffelholz / Felix Neureuther (GER)

© Gerwig Löffelholz / Felix Neureuther (GER)

Garmisch-Partenkirchen – Felix Neureuthers Rücken schmerzt nicht mehr so. Das ist eine gute Nachricht. Doch eine Grippe hinderte ihn, weiter zu trainieren. In der Vorbereitung auf die diesjährige Saison konnte der DSV-Skirennläufer kaum arbeiten. Für ihn ist es ein Glück, dass der Slalom in Levi abgesagt wurde. Vor einigen Tagen wurde der Edeltechniker beim Deutschen Sportpresseball als „Sportler mit Herz“ ausgezeichnet. Auch wenn er den Rummel nicht so sehr mag, freut ihn diese sehr schöne Auszeichnung.

Trotz der wenigen Schneetage ist Neureuther in Sölden gut gefahren. Nach oben geht immer was, und wenn man ihn nach den Zielen fragt, betont er, dass er sich immer weiter verbessern will. Ferner ist er überzeugt, dass er sich vom technischen Niveau auch verbessern kann.  Er freut sich, seine Sportart auszuüben. Am 22. November fliegen die DSV-Asse nach Nordamerika. Hier können sich Neureuther und Co. zwei ganze Wochen am Stück intensiv auf den restlichen Winter vorbereiten. Bei den Rennen freut er sich auf viele Zuschauer, wie etwa in Schladming, wo 50.000 Zuschauer am Hang stehen und jeden Athleten ins Ziel peitschen. In Beaver Creek hält sich der Skifanatismus in Grenzen, aber auch das gehört zum Skibusiness.

Auch wenn langsam aber sicher der Skiweltcup nach Asien expandiert, sagte Neureuther, dass er bei den Olympischen Winterspielen in Peking 2022 nicht mehr dabei sein wird. In Japan sind die Begeisterung und die Leidenschaft für den weißen Sport groß, aber was die Lage in China betrifft, hat der Deutsche so seine Zweifel. Neureuther betonte zudem, dass man in Europa die Menschen für den Skisport begeistern müsse. Das wäre wichtig, zumal auch die Tradition keine unwesentliche Rolle spielt. Trotzdem ist man als Athlet bei der Vergabe der Olympischen Winterspiele nach Sotschi und Pyeongchang machtlos. Aber man kann sich äußern, das Gehörfinden ist ein anderes Paar Schuhe. Der DSV-Skirennläufer gab aber auch zu Protokoll, dass es primär nicht um ihn, sondern um das Skifahren gehe.

Außerdem meinte der 31-jährige Athlet, dass man die Skirennfahrer mit Mikros ausstatten solle. Dadurch könne man als Zuseher die Emotionen eines jeden Einzelnen hautnah mitbekommen. Und es ist einerlei, ob das beim Aufwärmen, während der Fahrt oder beim Abschwingen im Zielraum ist. Spannung und Emotionalität gehören zum Sport dazu, nicht nur zum Skirennsport. Außerdem wäre dies wohl eine bessere Vermarktung.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.faz.net, www.sport1.de

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