29 Oktober 2019

Für Henrik Kristoffersen ist die große Kristallkugel das große Ziel

Für Henrik Kristoffersen ist die große Kristallkugel das große Ziel (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))
Für Henrik Kristoffersen ist die große Kristallkugel das große Ziel (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Salzburg – Der norwegische Weltmeister Henrik Kristoffersen hatte sich mit dem 18. Platz beim Riesentorlauf in Sölden den Start in die Ski Weltcup Saison sichtlich anders vorgestellt. Trotzdem will er sich nicht aus der Ruhe bringen. Nach wie vor ist er einer der ganz großen Favoriten rund um den Gesamtweltcup.

In der Vergangenheit war Kristoffersen oft wütend, weil er Hirscher nicht schlug. Dabei richtete sich die Wut nicht gegen seinen Widersacher, sondern gegen sich selbst. Des Weiteren sprach der Norweger von der professionellen Einstellung und dem professionellen Team des Salzburgers.

Der Gesamtweltcup ist das Größte, was man als Skirennläufer erreichen kann. Folglich ist die große Kristallkugel das große Ziel des Norwegers. Er weiß aber auch, dass er das Skifahren genießen mag und dennoch schnell sein will. Ist man nicht schnell, kann man auch nicht siegen. Jetzt steht einmal der Slalom in Levi auf dem Programm. Kristoffersen will seinen Fokus auf die technischen Disziplinen legen und hier viele Punkte sammeln. Geht es um einen Super-G- oder Kombinationsstart, hat der Wikinger Hinterstoder ins Auge gefasst.

Des Weiteren denkt Kristoffersen nicht so sehr nach, ob der Rennkalender zu dicht ist oder nicht. Selbstredend ist man nach einem langen Winter müde, aber sowohl die Schlachtenbummler als auch die Skirennfahrer leben für die Klassiker. So sieht er in den Standorten Sölden, Val d’Isère, Madonna di Campiglio, Kitzbühel, Schladming, Adelboden und Wengen die populärsten Rennen.

Ginge es nach Kristoffersen, sollte man in den vier Kerndisziplinen Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Torlauf je zehn Rennen austragen. Das wäre vielleicht auch gerechter und fairer, möglicherweise einfacher. Man muss sich Gedanken machen, ob weniger manchmal mehr ist.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola1.at

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