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Für Hirscher-Trainer Mike Pircher gibt es immer noch Luft nach oben

Für Hirscher-Trainer Mike Pircher gibt es immer noch Luft nach oben

Für Hirscher-Trainer Mike Pircher gibt es immer noch Luft nach oben

Salzburg – Obwohl Marcel Hirscher in der abgelaufenen Saison zum fünften Mal en suite die große Kristallkugel in die Höhe stemmen durfte, sagte sein Trainer Mike Pircher, dass man noch nicht die optimale Leistung erreicht hat.

Doch der Reihe nach. Oft denkt man an das Jahr 2013. Bei der Heim-WM lastete eine zentnerschwere Last auf den Schultern von Hirscher. Der österreichische Skirennläufer meisterte ihn souverän. Der Umgang mit dem Druck macht heute vieles leichter. Was macht das Phänomen Marcel Hirscher aus? Pircher, ein Steirer, erzählte, dass man immer weiter an den Feinheiten schleifen muss. Marcel ist ein akribisch genaues Arbeitstier, das sehr viel Wert darauflegt. Und auch in Bezug auf die Kondition ist der 27-Jährige für alle ein Vorbild.

Sicherlich fordert der österreichische Skirennläufer auch, dass ein jeder innerhalb des „Team Hirscher“ das Beste gibt. Selbst wenn nicht alles beeinflussbar ist, ist es wichtig, dass man sehr gut miteinander auskommt. Zwischen Pircher und Hirscher gibt es ein blindes Verständnis, und es braucht kaum noch Worte, um zu merken, wo der Hut brennt. Überdies meinte der Trainer, dass man noch lange nicht bei 100 Prozent der Leistungskapazität ist.

Zudem ist der Trainer sehr optimistisch, dass sein Schützling den Rekord von Ingemar Stenmark an 86 Rennsiegen überbietet. Auch hat man über die Bestmarke von Hermann Maier an gesammelten Zählern in einer Weltcupsaison gesprochen. Diese ist jetzt nicht utopisch, wenn alles weiterhin nach Plan läuft. Der 40. Weltcupsieg ist in Griffweite.

In der Skigeschichte gab es genügend Beispiele, die aufzeigten, dass es nicht gut ist, in allen Disziplinen zu fahren und Durchschnitt zu werden. Deswegen muss der Schritt, in den Abfahrten zu starten, gut überlegt sein. Geht es nach Coach Pircher, ist es besser, in den technischen Disziplinen weiterhin auf allerhöchstem Niveau zu fahren. Sollte Hirscher wirklich in den Abfahrten an den Start gehen wollen, wird ihn der Trainer nicht aufhalten, nur forcieren würde er es nicht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.kleinezeitung.at (Auszug)

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