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Für Marc Berthod ist ein Gröden-Start im Bereich des Möglichen

© Gerwig Löffelholz / Marc Berthod (SUI)

© Gerwig Löffelholz / Marc Berthod (SUI)

St. Moritz – Erinnern Sie sich noch an den schweren Sturz des Schweizers Marc Berthod in Santa Catarina 2014, bei dem sich der Skirennläufer am Knie so schwer verletzte? Der Eidgenosse, der in Adelboden sowohl einen Riesentorlauf als auch einen Slalom für sich entscheiden konnte, war traurig und deprimiert. Auch ein Ende der Laufbahn des einst so hoffungsvollen Sportlers stand im Bereich des Möglichen.

Aber der Skirennläufer aus St. Moritz biss die Zähne zusammen. In der vergangenen Woche spulte er gemeinsam mit Patrick Küng in Sölden wieder ein paar Trainingseinheiten ab. Die ersten Versuche stimmen positiv, auch wenn das Knie bei Überbelastung anschwillt. Der WM-Kombinations-Bronzemedaillengewinner von 2007 gibt zu, dass die Verletzung ihn hart traf. So konnte er das Knie nicht beugen. Seine Zwillingssöhne Roc und Coby, die im Juni 2014 das Licht der Welt erblickten, bauten ihn gemeinsam mit Lebensgefährtin Sara während der langen und kräftezehrenden Reha-Phase auf. Nun muss er seine Jungfamilie ein wenig verlassen. Er will mit seinen Swiss-Ski-Kollegen in die USA fliegen. Auch hier stehen einige Übungseinheiten auf der Agenda.

An ein Renncomeback denkt der Bündner nicht. So glaubt er, dass die Einsätze in Nordamerika noch zu früh sind, aber es ist durchaus möglich, dass er in Gröden auf der Saslong in den Weltcupzirkus zurückkehrt. Das wäre auch im Interesse seiner Aktionäre. Vor seiner Rückkehr konnte man einen Anteilschein von 200 Schweizer Franken kaufen. Berthod nahm 20.000 Schweizer Franken ein, und gewinnt der Skirennläufer ein Preisgeld in der gleichen Summe, werden die Gläubiger ausgezahlt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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