28 April 2021

Für Sofia Goggia wäre das Training mit den Speed-Herren der nächste Schritt, um noch besser zu werden

Für Sofia Goggia wäre das Training mit den Speed-Herren der nächste Schritt, um noch besser zu werden
Für Sofia Goggia wäre das Training mit den Speed-Herren der nächste Schritt, um noch besser zu werden

Bergamo – Die italienische Skirennläuferin Sofia Goggia ist eine mehr als nur erfolgreiche Ski Weltcup Athletin. Neben dem Gewinn der olympischen Abfahrtsgoldmedaille vor nunmehr drei Jahren in Südkorea holte sie sich zweimal die kleine Kristallkugel im Abfahrtsweltcup. Gegenüber unseren Kollegen von Eurosport sprach sie ein wenig über ihre Karriere und mehr.

In diesem Winter war sie in der ersten Saisonhälfte in der Abfahrt unschlagbar. Eine Verletzung, die unglücklicher nicht sein konnte, verhinderte einen Start bei der Heim-Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo. Trotzdem reichte es am Ende des Winters für den ersten Platz in der Abfahrtsdisziplinenwertung. Diese Erfahrung, am Rennen des Jahres nicht teilnehmen zu können war für die Lombardin psychisch schwer zu verdauen. Sie hatte Angst, sich im Spiegel anzuschauen, weil sie sich mit dem Vorwurf gequält hätte, etwas falsch gemacht zu haben.

Goggia trainiert eisern und fleißig. Sie weiß, dass die entscheidenden Details oft in den Hundertstelsekunden zu finden sind. So fällt nach ihrer Meinung die Entscheidungen wer am Ende auf dem Podest steht nicht erst am Renntag. Es muss bereits in der Vorbereitung der Grundstein dafür gelegt werden. Da sie immer besser werden möchte, ist sie mit ihrer Leistung nur selten rundum zufrieden. Das hat zur Folge, dass sie mit sich selbst eher hart ins Gericht geht. In der warmen Jahreszeit dreht sich das Gedankenkarussell, da die 1992 geborene Italienerin immer auf der Suche nach der Perfektion ist.

Die azurblaue Elitemannschaft besteht, schenkt man Goggia Glauben, aus Bassino und ihr. Man pflegt einen regen Austausch. Mit Brignone ist das Verhältnis kühler. So spricht die Skirennläuferin aus Bergamo, dass sie nicht weiß, wie sich die Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres entscheidet und es gehe sie eigentlich auch nichts an. Um noch besser zu werden, will die Abfahrtsolympiasiegerin von Pyeongchang unkonventionelle Wege einschlagen. Sie möchte mit den Herren trainieren. Es gibt klarerweise Gegensätze im Speedbereich beider Geschlechte. So würde sich die Italienerin nie auf einen Start in Kitzbühel einlassen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sportnews.bz

Der vorläufige Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22

Der vorläufige Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22

Verwandte Artikel:

Marco Schwarz wird in der kommenden Saison vermehrt im Super-G zum Einsatz kommen
Marco Schwarz wird in der kommenden Saison vermehrt im Super-G zum Einsatz kommen

Radenthein – Der österreichische Ski Weltcup Rennläufer Marco Schwarz hat mit den Speed-Assen Matthias Mayer und Co. eine Vorbereitungswoche abgespult. Der Kärntner will das Gelernte unter Beweis stellen und vermehrt auch bei Super-G’s sein Können zeigen. In der vergangenen Saison erwies sich ein Einriss des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk lange als Hindernis. Erst zum Ende… Marco Schwarz wird in der kommenden Saison vermehrt im Super-G zum Einsatz kommen weiterlesen

Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start bei den Abfahrten von Zermatt/Cervinia
Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start bei den Abfahrten von Zermatt/Cervinia

Vail – Die US-amerikanische Skirennläuferin Mikaela Shiffrin, die in der letzten Saison den Gesamtweltcup für sich entschieden hat, wird im kommenden Winter ihr Hauptaugenmerk auf die technischen Disziplinen Slalom und Riesentorlauf richten. Da sie auch in den schnellen Disziplinen gearbeitet hat, wird sie die Abfahrten nicht ganz ausklammern. Sie konnte in Chile sehr gut trainieren.… Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start bei den Abfahrten von Zermatt/Cervinia weiterlesen

Dominik Paris trainiert alleine, aber intensiv im Schnalstal
Dominik Paris trainiert alleine, aber intensiv im Schnalstal

Schnals – Nachdem der Südtiroler Ski Weltcup Rennläufer Dominik Paris lange Zeit im südargentinischen Ushuaia seine Trainingszelte aufschlug, ist er wieder heimgekehrt. Aktuell spult er im Schnalstal ein mehrtägiges Einzeltraining ab. Mit dabei sind auch Max Carca, Alberto Ghidoni und Michael Gufler. Vor kurzer Zeit verweilte er mit seinem langjährigen Weggefährten und Freund Aksel Lund… Dominik Paris trainiert alleine, aber intensiv im Schnalstal weiterlesen

FISI Wintersportler/in des Jahres: Sofia Goggia und Federica Brignone in der Endrunde. (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/Marco Trovati)
FISI Wintersportler/in des Jahres: Sofia Goggia und Federica Brignone in der Endrunde. (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/Marco Trovati)

Mailand – Aus ursprünglich zwölf Wintersport-Assen Italiens sind bei der Wahl zur Wintersportler/inn nur noch drei Anwärter/innen übrig geblieben. Federica Brignone, Sofia Goggia und Michele Bosacci rittern um die Gunst der Wählerschaft und wollen am Ende zum (zur) FISI-Wintersportler(in) des Jahres gekürt werden. Michele Bosacci ist ein sehr mutiger und couragierter Skibergsteiger. Sollte er die… FISI Wintersportler/in des Jahres: Sofia Goggia und Federica Brignone in der Endrunde. weiterlesen

Crans-Montana: Neue Zielstadions für die Ski-WM 2027 - Nachtslalom im Januar ist abgesagt
Crans-Montana: Neue Zielstadions für die Ski-WM 2027 - Nachtslalom im Januar ist abgesagt

Crans-Montana empfing am Mittwochabend ein ausserordentlich positives Signal! Die Versammlung der Delegierten der Association des Communes de Crans-Montana (ACCM) sagte klar Ja zum Verpflichtungskredit betreffend Neubau des Zielstadions im Hinblick auf die Ski-Weltmeisterschaften 2027. Der Kredit, der sich auf 14,490 Millionen Franken beläuft, wurde einstimmig gutgeheissen, was bedeutet, dass die Gemeinden von Crans-Montana, Icogne und… Crans-Montana: Neues Zielstadion für die Ski-WM 2027 – Nachtslalom im Januar ist abgesagt weiterlesen