20 Februar 2019

Für Wendy Holdener und Michelle Gisin steht das Team im Vordergrund

Für Wendy Holdener und Michelle Gisin steht das Team im Vordergrund
Für Wendy Holdener und Michelle Gisin steht das Team im Vordergrund

Unteriberg/Engelberg– Die Schweizerin Lara Gut-Behrami zieht mit ihrem Privatteam von Weltcupstation zu Weltcupstation. In diesem Winter verlief für die Tessinerin Vieles nicht nach Plan. Dabei konnte sie im Sommer gut trainieren. Den Kreuzbandriss der vorigen Saison hatte sie gut überstanden.

Gut-Behrami, um die WM in Åre als Maßstab zu nehmen, ist für gute Positionen gut, aber in der Weltelite ist sie nicht mehr. Wendy Holdener und Michelle Gisin haben kein Privatteam und sind die besten Eidgenossinnen der letzten Jahre.

Holdener ist trotz des fehlenden Sieges und des Schnitzers im WM-Slalom in den technischen Disziplinen sehr gut unterwegs; Gisin ist als Allrounderin bereit, eines Tages den großen Kristallbecher in Händen zu halten.

Holdener und Gisin möchten kein Privatteam haben. Sie glauben, dass die Errungenschaften auch in den normalen Strukturen einer Mannschaft denkbar sind. Wendys Bruder Kevin weiß, dass der Konkurrenzkampf innerhalb des Teams seine Schwester so stark gemacht hat und dass sie sich auf dem richtigen Weg befindet.

In die gleiche Bresche schlägt Gisin. Auch wenn sie – ähnlich wie Holdener – sehr individuell trainiert wird, kann man sich im Team immer besser motivieren. Man hat Vergleichswerte, an denen man sich orientieren kann. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut; wenn man allein trainiert, kann man das nicht so richtig einschätzen?

Wird Lara Gut-Behrami an alte Erfolge anschließen können? Wird sie auch mit der Mannschaft arbeiten? Die zwei Fragen müssen beantwortet werden. Nicht nur der Swiss-Ski-Verband hofft, dass die Errungenschaften vergangener Tage wieder wiederholt werden und zur Freude aller die Medienberichte bestimmen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

Verwandte Artikel:

Lara Gut-Behrami und ihr schweres Jahr 2019
Lara Gut-Behrami und ihr schweres Jahr 2019

Sorengo – Die eidgenössische Skirennläuferin Lara Gut-Behrami erlebte im Jahr 2019 ein Seuchenjahr. Sie hatte nicht nur Probleme im Riesenslalom. Der Druck auf die 30-Jährige wurde immer intensiver, da jeder „die echte Lara“ wieder sehen wollte. Das war alles andere als lustig. Die Schweizerin musste diese Talsohle durchwandern und sich sogar anhören, die sportliche Karriere… Lara Gut-Behrami und ihr schweres Jahr 2019 weiterlesen

Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt haben die große Kristallkugel im Visier (Foto: © FISI /Pentaphoto /Alessandro Trovati)
Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt haben die große Kristallkugel im Visier (Foto: © FISI /Pentaphoto /Alessandro Trovati)

Sorengo/Buochs – Die beiden Swiss-Ski-Asse Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt kämpften in der letzten Saison lange um die große Kristallkugel. Ein unausgeglichener Disziplinenkalender sorgte am Ende dafür, dass sowohl die Slowakin Petra Vlhová als auch der Franzose Alexis Pinturault die Nase vorne hatten. Nun ist alles fairer; der neue Ski Weltcup Kalender mit je neun… Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt haben die große Kristallkugel im Visier weiterlesen

FIS reagierte auf die Proteste von Lara Gut-Behrami
FIS reagierte auf die Proteste von Lara Gut-Behrami

Oberhofen am Thunersee – Noch am Ende der letzten Saison kritisierte die eidgenössische Ski Weltcup Rennläuferin Lara Gut-Behrami den Weltskiverband. Die Schweizerin meinte, dass die Speedspezialistinnen und -spezialisten zu wenige Chancen hätten, die großen Kristallkugeln zu gewinnen. Nun wurde der Kalender angepasst. Die 30-Jährige, die im vergangenen Winter die Super-G-Kristallkugel gewann, hatte 13 Speedrennen zu… FIS reagierte auf die Proteste von Lara Gut-Behrami weiterlesen

Giovanni Franzoni wird nur topfit in Sölden an den Start gehen (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Gio Auletta)
Giovanni Franzoni wird nur topfit in Sölden an den Start gehen (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Gio Auletta)

Manerba del Garda/Sölden – Der Saisonauftakt in Sölden rückt immer näher. In knapp fünf Wochen wird der Olympiawinter 2021/22 mit den Riesentorläufen der Damen und Herren eröffnet. Einige junge Athletinnen und Athleten möchten bereits beim ersten Rennen zeigen, was in ihnen steckt und zu was sie fähig sind. Der Italiener Giovanni Franzoni, 20 Jahre jung,… Giovanni Franzoni wird nur topfit in Sölden an den Start gehen weiterlesen

Elisabeth Kappaurer brennt auf ihr Renncomeback (Foto: Elisabeth Kappaurer / Instagram)
Elisabeth Kappaurer brennt auf ihr Renncomeback (Foto: Elisabeth Kappaurer / Instagram)

Bezau – Die österreichische Ski Weltcup Rennläuferin Elisabeth Kappaurer ist durch eine schwere Verletzung lange nicht mehr auf den Skiern gestanden. Seit ihrem Comeback vor rund drei Wochen schnallte sie sich bereits sechs Tage lang die Bretter an. Die Rückkehr verlief sehr gut; Trainer Meini Tatschl ist positiv von seinem Schützling angetan. Jetzt steht das… Elisabeth Kappaurer brennt auf ihr Renncomeback weiterlesen

Banner TV-Sport.de