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Kreuzbandriss: Auch für Simon Maurberger ist die Saison 2019/20 beendet

Kreuzbandriss: Auch für Simon Maurberger ist die Saison 2019/20 beendet (© Archivio FISI/Pentaphoto/Alessandro Trovati)

Kreuzbandriss: Auch für Simon Maurberger ist die Saison 2019/20 beendet (© Archivio FISI/Pentaphoto/Alessandro Trovati)

Brixen – Die schlimme Vermutung hat sich für Simon Maurberger bewahrheitet. Der Südtiroler hat sich bei seinem gestrigen Sturz im Rahmen des Parallel-Riesentorlaufs von Chamonix das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Auch wurde der Meniskus wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Der 24-Jährige aus dem Ahrntal wurde heute Vormittag in Brixen operiert. Die erfolgreiche Saison 2019/20 geht für den Athleten vorzeitig zu Ende. In diesem Winter fuhr er dreimal unter die besten Zehn. Besonders bitter für das kleine Ski-Land zwischen dem Brennerpass und der Salurner Klause ist der Umstand, dass Maurberger nach Manfred Mölgg und Dominik Paris der Dritte im Bunde ist, der den Skiwinter früher als gewünscht beenden muss.

Ganz Südtirol leidet mit dem Knie von Simon Maurberger

Chamonix – Wenige Wochen nach den Verletzungen von Manfred Mölgg und Dominik Paris droht mit Simon Maurberger ein weiterer Südtiroler auszufallen. Der Ahrntaler verletzte sich heute beim Parallel-Riesentorlauf am Knie. Doch wie es um ihn bestellt ist, ist noch eine unbeantwortbare Frage.

Er kam bei seinem Viertelfinalduell gegen den späteren Zweiten Thomas Tumler zu Sturz. Er donnerte in die Fangnetze und blieb liegen. Nach einiger Zeit rappelte er sich auf und fuhr autonom zu Tal. Es schaut aber so aus, als ob er sich schwerer verletzt hat. Bei den nächsten Einsätzen war er nicht mehr dabei; am Ende stand der achte Rang für den Südtiroler auf der Habenliste.

Maurberger gibt an, dass er sich vor der unsanften Landung im Netz das Knie verdreht habe. Und da er nicht mit dem Skidoo abtransportiert werden will, entschied er sich, die Bretter anzuschnallen und dann selbst den Hang runterzufahren. Morgen stehen die nächsten Untersuchungen an.

Hoffentlich hat sich der Südtiroler, der sich in einer sehr guten Form befindet, nicht das Kreuzband gerissen. Er wäre im schlimmsten Fall der dritte Südtiroler, der sich so eine schlimme Verletzung zugezogen hätte. Der Ladiner Manni Mölgg und der Ultner Dominik Paris können leider ein Lied davon singen. Maurberger wird in elf Tagen 25 Jahre alt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sportnews.bz

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