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Interview mit Gauthier de Tessières – Von einer Wildcard zu WM-Edelmetall

© Gerwig Löffelholz  /  Gauthier De Tessieres (FRA)

© Gerwig Löffelholz / Gauthier De Tessieres (FRA)

Clermont-Ferrand – Es gibt Märchen, die können wahr werden. Dieser Satz trifft auf den französischen Skirennläufer Gauthier de Tessières zu. Vier Tage vor der WM in Schladming wurde ihm mitgeteilt, dass er mit dabei ist. Der Athlet der Equipe Tricolore sagte zu und dankte für die Nominierung auf seine Weise, holte er ja die Silbermedaille beim Super-G.

116 Rennen hat er seit seinem Weltcupdebüt beim Riesenslalom in Val d’Isere 2001 bestritten. Sieben Jahre später erreichte er als Dritter beim Riesenslalom in Val d’Isere seinen bisher einzigen Podiumsplatz im Skiweltcup. Ana Jelusic hat sich mit dem fast 32-Jährigen für www.fisalpine.com unterhalten.

Gauthier, du kamst nach Schladming mit einer „Wildcard“ und hast sie mit einer Silbermedaille verlassen. Hättest du dir das je vorstellen können?

Natürlich nicht. Ich wollte das Rennen bestreiten, weil es perfekt auf mein Profil zugeschnitten war. Ich dachte anfangs, dass es nicht fair war, nicht berücksichtigt zu werden und stand schon vor der Entscheidung, die Karriere zu beenden. In diesem Moment war ich im Riesentorlauf nicht in Form, aber ich fühlte mich im Super-G gut. Als ich dann wenige Tage vor der WM – zu meiner Überraschung – für das Rennen nominiert wurde, weil Johan (Clarey, Anm. d. Red.) nicht in der Lage war, teilzunehmen, hatte ich keine oder kaum Zeit, mich richtig vorzubereiten. Die Situation war unheimlich, aber ich wusste, dass wenn ich gut Ski fahre, etwas Großartiges geschehen könnte. Das Schöne daran: Mein Traum wurde Realität!

In der Zwischenzeit sind einige Monate vergangen, und auch die Emotionen gingen zurück. Woran erinnerst du dich am meisten, und  was hast du daraus gelernt?

Ja, es ist einige Zeit vergangen. Die Emotion half mir, diese Medaille zu bekommen. Die Lektion, die ich daraus lerne, ist jene, dass man „nie aufgeben“ soll. Auch wenn die psychische oder die technische Vorbereitung fehlt, kann die mentale Stärke einen nach ganz vorne bringen. Man wird stärker, stärke, als man sich das je vorstellen kann.

Was hast du gemacht, als die Saison zu Ende war? Hast du eine Pause eingelegt und bist in den Urlaub gefahren?

Zuerst wollte ich all den Leuten, den Sponsoren, und allen, die mich in vielerlei Hinsicht über Jahre lang unterstützten, die Medaille zeigen und meine Freude teilen. Ich hoffe es motiviert auch die Kinder und Nachwuchsläufer, die von einer Skifahrerkarriere träumen. Dann beschloss ich, mit meiner Freundin auf die Bahamas zu reisen. Einfach abschalten und nicht an das Training denken.

Was sind deine Pläne für den Rest des Sommers? Trainierst du auf den europäischen Gletschern, oder sieht man dich auch auf der südlichen Erdkugel?

Der Plan schaut so aus, dass zwei Wochen in Zermatt in der Schweiz angesagt sind. Dann rechne ich damit, zehn Tage im Süden Frankreichs zu trainieren. Anschließend genieße ich einige Zeit am Mittelmeer. Später werden wir noch weiter südlich die Trainingszelte aufschlagen um für einen Monat in Chile und Argentinien zu arbeiten.

Das französische Team hat über Jahre hinweg ein starkes Speedteam aufgestellt. Wie wichtig ist es für dich, in so einer harten, teaminternen Konkurrenz, so gut und stark zu trainieren?

Als ich vor drei Jahren zur Speedgruppe stieß, war ich nicht so gut unterwegs. Die Mannschaft half mir, eine gute Technik anzuwenden, wenn es um die Geschwindigkeit geht und eine gute Balance zu halten. Wir haben hier einen ausgezeichneten Trainer und jeder der guten Athleten gibt seinen Teil zurück, um die Motivation innerhalb der Gruppe hochzuhalten. Adrien (Theaux,  Anm. d. Red.), David (Poisson, Anm. d. Red.) und Johan (Clarey, Anm. d. Red.) haben viel Erfahrung, und sie freuen sich, diese beim Training weiterzugeben. Ich weiß, dass ich bei jedem Training von ihnen dazulerne und wenn ich in wirklich guter Form bin, sie auch schlagen kann.

Bericht, Zusammenfassung und Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle und Interview: Ana Jelusic für www.fisalpine.com 

 

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