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Geisterrennen in Kitzbühel wären für Vincent Kriechmayr ein Graus

Geisterrennen in Kitzbühel wären für Vincent Kriechmayr ein Graus

Geisterrennen in Kitzbühel wären für Vincent Kriechmayr ein Graus

Linz – Während die Sonne erbarmungslos vom Himmel brennt und die warme Jahreszeit niemand an den Skirennsport denken lässt, trainieren die Athletinnen und Athleten auf den bevorstehenden Winter. Viele wissen, dass die neue Ski Weltcup Saison 2020/21 anders als normal verlaufen wird. Wenn alles nach Plan verläuft, werden in gut drei Monaten die Damen und Herren in Sölden je einen Riesenslalom bestreiten.

Nur ist das alles so sicher? Fakt ist eins: Die Corona-Pandemie hat vieles, wenn nicht alles auf den Kopf gestellt und so manche Szenarien ans Tageslicht befördert. Aber alle sind sich einig: Wie alles läuft, wird der Winter zeigen. Nichts ist sicher, und die Ski-Asse müssen sich in Geduld üben. Der ÖSV-Speedspezialist Vincent Kriechmayr, der im letzten Winter fast die kleine Super-G-Kugel sein Eigen nennen konnte, weiß, dass Geisterrennen für ihn eher unvorstellbar seien. Ein Ritt auf der Kitzbühler „Streif“ ohne Fans wäre für ihn sehr schräg.

Derzeit stehen die sommerlichen Vorbereitungen auf dem Plan. Der 28-Jährige verweist auf den letzten Sommer. Damals pendelte man von Verpflichtung zu Verpflichtung. Nun heißt es aber an der Kondition und am Skigefühl arbeiten, denn es ist halt alles anders. Ein vollzogener Ausrüsterwechsel fällt dabei nicht ins Gewicht. Gemeinsam mit seinem Mannschaftskollegen Matthias Mayer will er auf Head-Latten erfolgreich sein, Siege einfahren und bei der Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo Edelmetalle gewinnen. Doch bis es soweit ist, vergeht noch etwas Zeit. Spannend ist diese Zeit und der Blick in die ungewisse Zukunft allemal. Dabei ist die Aufnahme der Trainingseinheiten keineswegs verkehrt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: laola1.at

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