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Geografisches und Kurioses zum Slalomauftakt in Levi

© facebook Tanja Poutiainen / Geografisches und Kurioses zum Slalomauftakt in Levi

© facebook Tanja Poutiainen / Geografisches und Kurioses zum Slalomauftakt in Levi

Levi – Endlich ist es soweit. Nun beginnt für die weltbesten Torläuferinnen und Torläufer die neue Saison, ja der Ernst des Lebens. Die FIS hat für die Rennen in Levi das grüne Licht erteilt, und nun müssen die Ski-Stars auf der „Black Levi“ im Kampf um Hundertstelsekunden, Sieg oder Niederlage, Podestplatzierungen und Weltcupzähler ihr Bestes geben. Die offizielle FIS Startliste (gleich nach Eintreffen) und den FIS-Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben.

Wenn wir daheim uns im Warmen einmal die Europalandkarte anschauen, erkennen wir, dass Levi ganz weit oben liegt. Etwa 170 km nördlich des Polarkreises gelegen, sagen sich hier in Lappland wahrlich nur Fuchs und Hase gute Nacht. Vielleicht gesellt sich auch einmal ein Rentier in den Ort, der fast 1000 km von der finnischen Hauptstadt Helsinki entfernt liegt.

Die Wintersportsaison dauert lange, da es früh dunkel wird. Zwischen Oktober und Mai kann man Skifahren, mit den Schneeschuhen wandern oder mit dem Schneemobil fahren. Natürlich kommen auch die Langläufer im bekanntesten und größten finnischen Wintersportzentrum voll auf ihre Kosten. Trotzdem versuchen die Gastgeber sehr nachhaltig die Natur zu schützen. Reihenweise ökologische Programme werden durchgeführt, und auch viele Preise gibt es zu gewinnen.

Seit zwölf Jahren gastiert der Weltcuptross in Levi. Ende Februar 2004 bestritten die Damen ihr erstes Rennen. Im November vor zehn Jahren gingen die Herren erstmals an den Start. Tierisch ist der Hauptgewinn. Neben der Gewissheit, gut in den Slalomwinter gestartet zu sein, 100 Punkten für die Gesamt- bzw. Disziplinenwertung wird die Siegerin bzw. der Sieger eine Patin bzw. ein Pate für ein Rentier. Marcel Hirscher hat seinem vierbeinigen Freund den Namen „Ferdi“ gegeben. Und man muss kein skifahrerischer Prophet sein, um zu wissen, dass der Salzburger Skirennläufer mit dieser Namensgebung wohl an seinen Vater und Trainer Ferdinand Hirscher erinnert hat.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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