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Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher hat noch viel vor

Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher hat noch viel vor

Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher hat noch viel vor

Aspen – Marcel Hirscher hat bis auf den Gewinn einer olympischen Goldmedaille im alpinen Skirennsport alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Sechs große Kristallkugeln und über 40 Weltcupsiege sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Der 28-Jährige, der wie auf Schienen unterwegs ist, ist ein ehrgeiziger Athlet. Und perfektionistisch ist er auch.

Der Salzburger blickt auf die abgelaufene Saison zurück. Auch wenn noch einige Rennen anstehen, weiß Hirscher, dass er viel erlebt hat. Zwei Weltmeistertitel, eine Silbermedaille, zwei kleine Kristallkugeln und der sechste Gesamtweltcupsieg in Folge. Der Österreicher weiß, dass in diesem Ski-Winter jede Menge passiert ist und Serien dabei waren, die top waren. Außerdem denkt Hirscher gerne noch an seinen Wahnsinnsfinallauf in Kitzbühel zurück, der ihn vom neunten Halbzeitrang noch an die Spitze des Klassements spülte.

Er gibt zu, dass er sich dieses Rennen auch noch in fünf Jahren ansehen wird. Der Österreicher erinnert sich auch gerne an die Nervenschlachten und spannenden Entscheidungen mit seinem norwegischen Widersacher Henrik Kristoffersen. Hirscher musste an sein Limit gehen und arbeitete immer mehr an seinen Grenzen. Wenn das Resultat dann stimmt, ist das Gefühl gut. Sollte der sechsmalige Gesamtweltcupsieger seine Skier in den Keller stellen, würde dies am Höhepunkt seiner Laufbahn geschehen.

Trotzdem weiß der Salzburger, dass immer mehr möglich ist. Er will sich in den technischen Disziplinen noch mehr verbessern. Somit sieht er wohl die Rennen in Aspen schon als ideale Vorbereitung auf den neuen Winter, denn die Luft wird enger, der Aufwand für das Ganze größer. Hirscher blickt nicht nur auf die letzte Saison demütig zurück, sondern auch auf die Saisonen zuvor. Zehn Siege fehlen ihm auf Hermann Maier, und wer den ehrgeizigen Landsmann des „Herminators“ kennt, weiß, dass er dieses Ziel durchaus vor Augen hat.

Eine mögliche Abfahrtskarriere hat Hirscher zu den Akten gelegt. Dafür braucht es Zeit, Training und Engagement. Für ihn ist es zu hinterfragen, das Gesundheitsrisiko in Kauf zu nehmen. Wenn man nicht die Erfahrung mitbringt, ist es sinnlos. Wird das Tempo höher, wächst auch das Risiko. Im nächsten Winter wird der 28-Jährige in den technischen Disziplinen und im Super-G fahren. Bei jedem Rennen möchte er gewinnen, aber das ist nichts Neues. So gesehen ist Aspen so etwas wie eine gelungene Generalprobe auf Rennniveau für die nächste Saison.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.krone.at (Auszug)

 

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