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Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone freut sich auf die WM-Saison 2020/21

Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone freut sich auf die WM-Saison 2020/21 (Foto: Archivio FISI /Pentaphoto/Alessandro Trovati)

Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone freut sich auf die WM-Saison 2020/21 (Foto: Archivio FISI /Pentaphoto/Alessandro Trovati)

Cervinia – In vier Tagen steht die italienische Skirennläuferin Federica Brignone wieder auf den Skiern. Rund acht Wochen nach den letzten Einheiten auf dem Stilfser Joch schnallt sich die amtierende Gesamtweltcupsiegerin in Cervinia die Bretter an, um sich ideal auf das erste Rennen des neuen Winters, von dem niemand weiß, wie er verlaufen wird, vorzubereiten. Mitte Oktober fällt, so wie es aussieht, der Startschuss in Sölden.

Bereits in knapp 60 Tagen beginnt die Ski Weltcup Saison 2020/21, und die azurblaue Athletin, die als erste ihres Heimatlandes die große Kristallkugel in die Höhe stemmen konnte, ist auf einem guten Weg. Sie arbeitet hart an sich und ist mit dem, was sie bislang getan hat, sehr zufrieden. So ist sie bis Juli sehr oft Ski gefahren.

Sie ist alles andere als satt, sondern wie sie selbst sagt erfolgshungrig. Die Motivation stimmt und so achtet sie darauf, dass die Einheiten auch zu 100 % qualitativ hochwertig sind. Das Fehlen einer Feier rund um ihren großen Erfolg konnte sie mit der Teilnahme an vielen Festlichkeiten kompensieren. Sie ist eine der gefragtesten Athletinnen in Italien, aber gerade in der der Phase des coronabedingten Lockdowns wurde ihr klar, wie wichtig es ist ihre Familie und ihre Freunde an  ihrer Seite zu haben.

Federica Brignone lügt nicht, wenn sie sagt, dass sie ihr Leben auch vollinhaltlich jenseits des Skifahrens lebe. Sie ist überzeugt, dass man es genießen muss. Zudem ist sie nicht karrierebesessen. Sie will sich frei fühlen, auch wenn sie sich im Klaren ist, dass das Leben als Sportlerin Opfer beinhaltet, die man erbringen muss. Die 30-Jährige betont auch, dass, je mehr Zeit vergeht, sie mehr die Energie spürt, Dinge zu tun, die es ihr ermöglichen, sich lebendig zu fühlen. Positiv ist auch ihre Aussage, wonach sie mit sich im Reinen ist.

In Bezug auf die bevorstehende Saison, meint die Ski-Dame aus dem Aostatal, dass sie diese Situation nicht kontrollieren kann. Sie bereitet sich daher so vor, als würde sich nichts ändern. Es wäre eine traurige Konstellation, wenn die Corona Pandemie die Veranstalter zu Geisterrennen zwingen würde. Trotzdem muss man auch diese Option in Betracht ziehen.

Gerade bei der Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo, die im Februar 2021 über die Bühne geht, würde sich die Gesamtweltcupsiegerin auf viele Fans, entlang der Strecke und im Zielraum freuen. Nicht nur für die jungen azurblauen Athletinnen und Athleten, die mit einer großen Leidenschaft an den Start gehen werden, ist es eine besondere Plattform sich vor den heimischen Zuschauern zu präsentieren.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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