7 Mai 2020

Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone führt das italienische Team in den WM-Winter 2020/21

Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone führt das italienische Team in den WM-Winter 2020/21 (Foto: © Archivio FISI/Gabriele Facciotti/Pentaphoto)
Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone führt das italienische Team in den WM-Winter 2020/21 (Foto: © Archivio FISI/Gabriele Facciotti/Pentaphoto)

Mailand – FISI-Sportdirektor Max Rinaldi hat gesprochen und die Kader für die bevorstehende Ski Weltcup Saison bekanntgegeben. Unter Cheftrainer Gianluca Rulfi und dem Trainer Daniele Simoncelli werden Federica Brignone, Marta Bassino und Sofia Goggia in das Unternehmen WM-Winter starten. In der weiblichen Speedgruppe sind neben Elena Curtoni, Francesca Marsaglia, Laura Pirovano, Roberta Melesi, Verena Gasslitter auch die Delago-Schwestern Nicol und Nadia im Einsatz. Giovanni Feltrin wird sie gemeinsam mit Paolo Stefanini und Paolo Deflorian nach bestem Wissen und Gewissen betreuen.

Das Weltcup-Slalomkontingent, das von Matteo Guadagnini trainiert wird, besteht mit Irene Curtoni, Lara Della Mea, Marta Rossetti und Martina Peterlini aus vier Athletinnen. Daniel Dorigo, Ruggero Muzzarelli und Damiano Scolari unterstützen die Europacup-Mädels. Es sind dies Monica Zanoner, Giulia Albano, Carlotta Da Canal, Asja Zenere, Ilaria Ghisalberti, Serena Vivani, Anita Gulli, Vera Tschurtschenthaler und Petra Unterholzner. Das Betreuer-Trio möchte die jungen Skirennläuferinnen über kurz oder lang weltcuptauglich machen und für höhere Aufgaben empfehlen.

Der Gruppe „von nationalem Interesse“ gehören Luisa Bertani, Vivien Insam und Valentina Cillara Rossi an.

Bei den Herren gehören die beiden Südtiroler Christof Innerhofer und Dominik Paris in der Elitegruppe an. Die Speedgruppe, betreut von Cheftrainer Alberto Ghidoni, Christian Corradino, Walter Ronconi, Michael Gufler und Raimund Plancker, wird aus Emanuele Buzzi, Mattia Casse, Matteo Marsaglia und Alexander Prast zusammengesetzt. Natürlich werden auch die vorab genannten Herren aus dem Puster- bzw. Ultental in der Abfahrt und im Super-G auf Punktejagd gehen. Bei Paris könnte sich sogar hie und da ein Riesenslalom ausgehen, wenn er auf die große Kristallkugel schielen will.

In den technischen Disziplinen sind fünf Trainer gefragt. Es sind dies Roberto Lorenzi, Jacques Theolier, Roberto Saracco, Stefano Costazza und Giancarlo Bergamelli. Stefano Gross, Manfred Mölgg, Giuliano Razzoli, Alex Vinatzer, Simon Maurberger, Federico Liberatore, Tommaso Sala, Giovanni Borsotti, Luca De Aliprandini, Riccardo Tonetti wollen im Slalom und im Riesentorlauf für Furore sorgen und mit guten Resultaten in späterer Folge auch bei der Heim-WM in Cortina d’Ampezzo überzeugen. Von nationalem Interesse ist das Quintett Daniele Sorio, Hans Vaccari, Pietro Zazzi, Francesco Gori und der zuletzt ab und zu in Ungnade gefallene Roberto Nani.

Die Europacup-Herren Guglielmo Bosca, Davide Cazzaniga, Nicolò Molteni, Federico Simoni, Florian Schieder, Matteo Franzoso, Giulio Zuccarini, Tobia Kastlunger, Giovanni Franzoni und Pietro Canzio wollen auf kontinentaler Ebene ihr Talent unter Beweis stellen. Die Trainer Patrick Staudacher, Devid Salvadori und Lorenzo Galli werden sie dabei begleiten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: fantaski.it, neveitalia.it

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