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Goodbye Marcel! Dein Atomic-Team sagt: Danke

Goodbye Marcel! Dein Atomic-Team sagt: Danke

Goodbye Marcel! Dein Atomic-Team sagt: Danke

Es war mehr als eine Ski-Karriere, mehr als eine erfolgreiche Zusammenarbeit über einen langen Zeitraum, mehr als ein weiteres Kapitel Geschichte – die vergangenen zehn Jahre waren ein neues Zeitalter im alpinen Rennsport. Eine glanzvolle Ära, die seinen Namen trägt und für immer tragen wird – die Ära Marcel Hirscher. In seinen 4554 Tagen im Weltcup haben er, sein Vater Ferdinand und Atomic in kongenialer Partnerschaft Maßstäbe in Sachen Professionalität, Performance und Redster-Race-Intelligence neu definiert und damit die Skiwelt verändert. Rückblick, Einblick und Ausblick: Goodbye, Marcel, and see you! Dein Team sagt DANKE für die geniale Zeit.

Marcel Hirscher hat den Inbegriff des Athleten im Skirennsport auf eine neue Dimension gehoben. Er war der Archetyp des Komplett-Athleten: Nicht nur, was seine physische Fitness anlangte, sondern auch und vor allem seinen professionellen Approach beim Ski-Material. Die Art, wie er und sein Vater skifahrerische Intuition gemeinsam mit Experten der Atomic-Entwicklungsabteilung und seiner Service-Crew permanent in Innovation übersetzt haben, war ein Schlüsselcode im nachhaltigen Erfolgsprogramm. Marcel Hirscher war in seiner Karriere von Kopf bis Fuß auf Atomic eingestellt.

MACHT DER ACHT: 2.000 PAAR SKI, 150 PAAR SKISCHUHE MIT „MH“-KÜRZEL   

Im Ski-Jahrzehnt, in dem er das Maß aller Dinge war und acht Mal in Folge den Gesamtweltcup gewann, wurden für Marcel Hirscher insgesamt 2.000 Paar Rennskier aus den eigens produzierten Redster-Serien herausgetestet. Jedes Paar grundpräpariert mit sechsstündigen Arbeitsgängen bestehend aus Wachsen – Abziehen – Wachsen – Abziehen. Nicht jedes Paar ist Marcel Hirscher tatsächlich gefahren, aber jedes war rennbereit. Winter für Winter startete er mit einem Grundset von 100 Paar Skiern in die Saison, je 40 für Riesentorlauf und Slalom, 20 für Speed-Rennen. Während des Winters wurden Evolutionsmodelle der aktuellen Redster-Generation, oft mit geringfügigster technischer Adaptierung, für ihn gebaut – wenn erforderlich, dann binnen 24 Stunden. Atomic Race Manager Christian Höflehner im Rückblick: „Marcel, Ferdinand und wir im Atomic-Team: Wir haben uns gegenseitig gechallengt und gepusht. Wir hatten das Commitment, an sämtlichen Stellschrauben ständig zu drehen und waren gemeinsam erfolgreich.“

7 STUNDEN, 17 MINUTEN, 50 SEKUNDEN, 40 HUNDERTSTEL FÜR DIE EWIGKEIT   

Der Outcome von Marcel Hirschers 7 Stunden, 17 Minuten, 50 Sekunden, 40 Hundertstel Netto-Rennzeit auf Atomic? Zehn Jahre Weltspitze, acht Jahre hintereinander der Held der Ski-Welt als Gesamtweltcup-Sieger. Er stand in 245 Weltcuprennen 138 Mal am Podium, 67 Mal davon als Sieger. 105 Mal leuchtete im Ziel mit Laufbestzeit die grüne Nummer 1 für ihn auf, in 15 Rennen dominierte er beide Durchgänge, 61 Mal führte er nach dem ersten Lauf, 44 Mal markierte er im zweiten die Bestzeit. Wie knapp Sieg und Niederlage für die Ski-Elite beieinander liegen beweist sein Gesamtvorsprung, wenn man die Vorsprünge all seiner Siege addiert: 51,16 Sekunden. Klingt nach gar nicht so viel, ist aber die Zeitdifferenz zwischen dem „Besten der Welt“ und dem „Rest der Welt“: legendär sein Sieg im RTL von Garmisch 2015 mit 3,28 Sekunden Vorsprung. Der enorme Einsatz im Hintergrund hat noch etwas bewirkt – Sicherheit. In seinen letzten 67 Weltcup Rennen (dieselbe Anzahl wie seine Weltcupsiege) war Marcel Hirscher jedes Mal im Ziel, kein einziger Ausfall in den vergangenen drei Wintern.

7 STUNDEN, 17 MINUTEN, 50 SEKUNDEN, 40 HUNDERTSTEL FÜR DIE EWIGKEIT   

7 STUNDEN, 17 MINUTEN, 50 SEKUNDEN, 40 HUNDERTSTEL FÜR DIE EWIGKEIT

HEAVY METAL, EDLES KRISTALL: 8 GROSSE, 12 KLEINE KUGELN, 14 MEDAILLEN

„Was Marcel zum Ausnahmeathleten gemacht hat, war sein Fokus in entscheidenden Momenten: Nur so erklärt sich seine spektakuläre Sammlung mit Exponaten aus Kristall und Edelmetall“, ist Race Manager Höflehner überzeugt. Und die enorme Race-Logistik von Atomic bei Großereignissen wird wohl auch das ihre zur Bilanz beigetragen haben. Acht große, 12 kleine Kristallkugeln, je sechs in Slalom und Riesentorlauf – plus 14 Medaillen aus 24 Rennen bei Großereignissen: Doppel-Gold bei Olympia, dazu einmal Silber. Mit sieben WM-Titeln und vier Silbermedaillen avancierte Marcel – noch ein Rekord – zum erfolgreichsten WM-Athleten der Ski-Geschichte. Als einziger Rennläufer, der bei vier aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften in Folge Gold gewann – von Schladming 2013, über Vail / Beaver Creek 2015, St. Moritz 2017 bis heuer in Åre.

JETZT ERST MAL RUNTERKOMMEN – DANN SEHEN, WAS DIE ZUKUNFT BRINGT

„Ich mache jetzt einmal nichts. Also ich mache die Dinge, zu denen ich in meiner Karriere zu selten oder gar nie gekommen bin. Normale Dinge“, hat Marcel bei der Abschiedspressekonferenz gesagt. „Jetzt ist für ihn wirklich einmal wichtig, aus dem Athleten-Modus raus und runterzukommen“, sagt auch Christian Höflehner, sein langjähriger Vertrauter. Und danach? Höflehner: „Man wird sehen, was die Zukunft noch bringt. Marcel hat viele Ideen und Möglichkeiten – wenn es irgendetwas mit Skisport wird: Wir sind da. Für den Moment sagen wir mal: Goodbye Marcel, danke, and see you arround.“

JETZT ERST MAL RUNTERKOMMEN – DANN SEHEN, WAS DIE ZUKUNFT BRINGT

JETZT ERST MAL RUNTERKOMMEN – DANN SEHEN, WAS DIE ZUKUNFT BRINGT

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