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Gross hat knapp die Nase vorn, Hirscher schielt auf die kleine Kugel

Gross hat in Méribel zur Halbzeit knapp die Nase vorn

Gross hat in Méribel zur Halbzeit knapp die Nase vorn

Méribel – Heute wird im französischen Méribel der letzte Weltcup-Slalom der Saison 2014/15 ausgetragen. Dabei führt der Italiener Stefano Gross, der für seinen ersten Durchgang eine Zeit von 46,78 Sekunden benötigte. Auf dem zweiten Platz liegt der junge Norweger Henrik Kristoffersen (+0,01), der gestern den Riesentorlauf gewonnen hatte. Der Österreicher Marcel Hirscher(+0,08) hat als Dritter auch jede Chance sowohl auf den Sieg als auch auf die kleine Kugel in der Disziplinenwertung. Die Startliste und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Navigationsleiste oben.

Der 26-jährige Salzburger sagte im ORF-Interview: „Mir taugt es voll. Es macht so viel Spaß, wenn man ohne Rücksicht auf Verluste anbrettern kann. Für so eine gerade Kurssetzung bin ich echt zufrieden. Der Fehler von Felix war riesig groß. Aber im zweiten Durchgang ist speziell bei den Pistenverhältnissen sehr viel möglich. Ich denke, dass er nach wie vor im Rennen m die Kugel ist.“

Der Russe Alexander Khoroshilov (+0,42) kann mit dem vierten Platz zufrieden sein und wieder ein gutes Ergebnis erzielen. Auf der fünften Position befindet sich der Azzurro Giuliano Razzoli. Der Rückstand von genau einer halben Sekunde ist für den Olympiasieger von 2010 nicht sehr groß. Der Deutsche Fritz Dopfer reiht sich auf Rang sechs ein, sein Rückstand auf Gross beträgt genau sieben Zehntelsekunden. Die Top-10 werden von Kitzbühel-Sieger Mattias Hargin (+0,83) und André Myhrer (+0,88; beide aus Schweden), dem Hausherrn Alexis Pinturault (+1,10) und dem Norweger Sebastian Foss-Solevåg (+1,15) komplettiert.

Offizieller FIS Zwischenstand – Slalom der Herren in Méribel

Felix Neureuther aus Deutschland, von Rückenschmerzen gequält und derzeit auf dem ersten Rang in der Disziplinenwertung liegend, verpatzte seinen ersten Lauf und befindet sich mit 1,74 Sekunden Rückstand auf Gross auf Position 14. Der Bayer sagte im TV-Gespräch: „Die Chancen sind jetzt sehr gering. Marcel hat es in der Hand und ist jetzt der große Favorit. Aber ich werde nicht aufgeben. Bis zum Fehler habe ich ein gutes Gefühl gehabt. Ich werde im zweiten Lauf nochmal alles probieren.“

Reinfried Herbst (+1,85) aus Österreich liegt auf Position 16. Weltmeister Jean-Baptiste Grange (+1,78) reiht einem Platz hinter dem DSV-Athleten ein. Patrick Thaler (+2,74) aus Südtirol belegt die 19. Position, einen Rang vor dem Tiroler Benni Raich (+2,75). Für einen kuriosen Zwischenfall sorgte der Franzose Julien Lizeroux. Er machte einen Salto aus dem Starthaus, kam wieder auf die Skier und fädelte beim ersten Tor ein. Er stieg zurück und fährt den Lauf zu Ende. Mit einem Rückstand von gut 16,40 Sekunden hat er keine Chance auf den Tagessieg, aber einen Platz in der „Hoppala“-Rubrik des zu Ende gehenden Skiwinters sicher.

Der Athlet der Equipe Tricolore sagte im ORF-Interview: „Ich komme aus La Plagne, da fahren alle meine Teamkollegen Freestyle – das habe ich heute auch gemacht. Ich habe zu viel Druck gegeben und dann hat es mich überschlagen. Was soll ich machen, ich habe zumindest die Leute zum Lachen gebracht.“

Linus Strasser aus Deutschland, Anton Lahdenperä aus Schweden und Daniel Yule aus der Schweiz sind im ersten Durchgang ausgeschieden.

Blicken wir abschließend auf den gegenwärtigen Stand in der Disziplinenwertung. Eine Rangverbesserung ist Felix Neureuther auf alle Fälle zuzutrauen; kommt er vor auf Rang acht, dann setzt er Hirscher unter Druck – denn dann muss der Salzburger gewinnen, um sich die Kugel zu holen. Es wird auf jeden Fall spannend, und das ist für den Skisport die beste Werbung.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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