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Große Ehre für Gustav Thöni

© Archivio FISI / Flavio Roda gratuliert Gustav Thoeni

© Archivio FISI / Flavio Roda gratuliert Gustav Thoeni

Bozen – Der einstige Südtiroler Skirennläufer Gustav Thöni wurde in die FISI-Hall of Frame aufgenommen. Der mittlerweile 65-Jährige aus Trafoi im Vinschgau hat in den 1970er-Jahren den Weltcupzirkus nahezu dominiert. In den Jahren 1971 bis 1973 und 1975 sicherte er sich den Gesamtweltcup. Außerdem gewann er fünf kleine Kristallkugeln. Bei den Olympischen Winterspielen im japanischen Sapporo 1972 gewann er Gold im Riesentorlauf und Silber im Slalom.

Vier Jahre später, als das olympische Feuer in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck entzündet wurde, freute er sich über die Silbermedaille im Torlauf. Bei der Weltmeisterschaft 1974 in St. Moritz gab es zwei Goldmedaillen. Außerdem gewann er sowohl 1972 als auch 1976 Kombi-Gold. Legendär war auch sein Husarenritt auf der „Streif“, als er trotz eines Fehlers lediglich drei Tausendstelsekunden (später aufgerundet auf eine Hundertstelsekunde) hinter dem kärntnerischen „Abfahrtskaiser“ Franz Klammer auf Position zwei landete.

Als Trainer von Alberto Tomba war Thöni wesentlich verantwortlich für die zahlreichen Erfolge seines Schützlings. Der Südtiroler sagte, dass es sehr emotional war, diese Anerkennung seitens des italienischen Skiverbandes zu erhalten. Er hatte nach eigenen Aussagen eine schöne Karriere als Aktiver und genoss die schönen und wichtigen Momente. So erinnert er sich gerne auch an den Gesamtweltcupsieg von Alberto Tomba.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

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