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Hahnenkammabfahrt 2016 sorgt immer noch für Gesprächsstoff

Hahnenkammabfahrt 2016 sorgt immer noch für Gesprächsstoff

Hahnenkammabfahrt 2016 sorgt immer noch für Gesprächsstoff

Die Hahnenkammabfahrt vom 23.01.2016 bietet auch im Juli 2016 noch genügend Diskussionsstoff. Wie bereits berichtet hat Athletensprecher Hannes Reichelt, der die Streifabfahrt 2013/14 gewinnen konnte und 2015/16, so wie einige Rennkollegen, schwer auf der Streif stürzte, die Verantwortlichen aufgefordert, bei schlechter Sicht und schwierigen Bedingungen, mehr Rücksicht auf die Rennläufer zu nehmen.

Bei seinem Rennumfall beim Hahnenkammrennen 2016 kann sich der Salzburger selbst keinen Vorwurf machen. Wie er das Rennen aufnahm, vertraute er auf die Verantwortlichen, dass die Strecke fahrbar ist. Nach seiner Meinung war die Kompression an der Hausbergkante jedoch, bei bereits grenzwertigen Bedingungen, einfach schlecht präpariert. Hier fordert er den Mut der Veranstalter auch einmal „Nein“ zu sagen.

FIS-Renndirektor Hannes Trinkl nimmt sich die Kritik von Hannes Reichelt zu Herzen, weist aber darauf hin, dass man sich im Speedbereich immer in einem Grenzbereich bewegt. Laut Trinkl wurden bereits Rennen bei schlechterer Sicht freigegeben. Wie schwer es ist hier die richtige Entscheidung zu treffen zeigt auch der Widerstand einiger Trainer nach dem Rennabbruch in Kitzbühel. Trinkl weiß wovon er spricht. Er ist bei jeder Besichtigung dabei und steht auch immer im Kontakt mit den Rennläufern. Aus diesen gesammelten Informationen versucht der Speeddirektor die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Auch Hahnenkamm-Rennleiter Axel Naglich versichert, dass der Veranstalter alles unternommen hat um bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Für das Wetter und die Sicht kann er keine Verantwortung übernehmen, sein Team hat jedoch bestmögliche Arbeit abgeliefert. Über ein Loch in der von Reichelt angesprochenen, angeblich schlecht präparierte Schlüsselstelle, erklärte Naglich: „Wir haben nach dem Rennen das Loch gesucht, von dem Hannes gesprochen hat. Wir haben es nicht gefunden.“

Für Hannes Trinkl und Axel Naglich steht, unabhängig von der Diskussion, immer die Sicherheit der Rennläufer an erster Stelle. Mit dunkelgrüner Lebensmittelfarbe, wie vor kurzem in Santa Caterina vorgestellt, und einer mobilen Flutlichtanlage könnte man z.B. die Schlüsselstellen besser markieren und ausleuchten.

Quelle: Tiroler Tageszeitung – www.tt.com

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