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Halbzeitführung für Alexis Pinturault beim Heimslalom in Val d’Isère

Halbzeitführung für Alexis Pinturault beim Heimslalom in Val d’Isère

Halbzeitführung für Alexis Pinturault beim Heimslalom in Val d’Isère

Val d’Isère – Am heutigen Sonntag findet ein Torlauf der Herren im französischen Val d’Isère statt. Nach dem ersten Durchgang können sich die Fans freuen. Es führt Hausherr Alexis Pinturault vor dem US-amerikanischen Sensationsmann Luke Winters und Ramon Zenhäusern aus der Schweiz. (Die offizielle FIS Startliste und Startnummern, sowie den FIS Liveticker für den Finallauf um 12.30 Uhr, finden Sie, gleich nach Eintreffen, in unserem Menü oben!)

Pinturault benötigt für seinen ersten Lauf eine Zeit von 52,85 Sekunden. Winters liegt mit der hohen Startnummer 40 als Zweiter 0,59, Zenhäusern als Dritter 0,72 Sekunden zurück.

 

Alexis Pinturault: „Mit der Nummer 1 war es heute nicht so einfach. Ich habe gut attackiert, habe mich aber nicht so gut gefühlt. Es war heute für alle Rennläufer sehr schwierig. Im zweiten Durchgang muss ich wieder angreifen, dann werden wir sehen, was am Ende rumkommt. Ich denke auch das Finale wird eine komplizierte Aufgabe, aber ich will Spaß haben und noch einmal angreifen.“

Luke Winters: „Ich bin absolut überrascht, das habe ich nicht erwartet. Ich konnte es im Ziel nicht glauben, es hat sich auch im Fahren nicht so angefühlt. In Levi bin ich gut gefahren, aber ausgeschieden. Bode Miller und Ted Ligety sind meine Vorbilder. Das Ziel für den 2. Lauf ist das Podium oder Top Ten. Ich versuche das gleiche zu machen wie im ersten Lauf, dann sehen wir, was raus kommt.“

 

Daten und Fakten zum
2. Slalom der Herren in Val d’Isere 2019/20

FIS-Startliste Slalom in Val d’Isere – 1. Lauf
FIS-Liveticker Slalom in Val d’Isere – 1. Lauf
FIS Zwischenstand nach dem 1. Lauf
FIS-Startliste Slalom in Val d’Isere – Finallauf
FIS-Liveticker Slalom in Val d’Isere – Finallauf
FIS-Endstand Slalom in Val d’Isere

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Auf Platz vier rangiert Olympiasieger André Mhyrer (+0,88) aus Schweden. Der Österreicher Michael Matt reißt als Fünfter 93 Hundertstelsekunden auf den Franzosen auf. Matts Teamkollege Christian Hirschbühl (+1,08) klassiert sich auf Platz sechs. Den siebten Rang hat der Kroate Istok Rodes (+1,10) inne. Letzterer ist nur um 0,02 Sekunden schneller als der auf Position acht liegende Brite Dave Ryding.

 

Michael Matt: „Die Piste ist sehr unruhig, die Kurssetzung macht es nicht einfacher. Angefangen habe ich ok, unten habe ich zu viel Zeit verloren. Ich habe mich schwer getan, den Ski auf Zug zu halten.“

Christian Hirschbühl: „Man wird immer vom Rhythmus unterbrochen, der Lauf zwingt einem den Fahrstil etwas auf. Es liegt mir, wenn es schwierig ist, das ist es heute definitv. Ich war im Ziel fast etwas überrascht. Schauen wir, was der 2. Durchgang bringt.“

 

Die besten Elf des ersten Durchgangs werden vom Italiener Stefano Gross (9.; +1,14), dem Eidgenossen Daniel Yule (10.; +1,19) und dem ewig jungen Südtiroler Manfred Mölgg (11.; +1,28) vervollständigt. Überhaupt können alle, die hinter Pinturault klassiert sind, aufgrund der relativ knappen Zeitabstände im Finale einiges gutmachen. Für Spannung ist also gesorgt.

Der junge Schweizer Loic Meillard (+1,34) befindet sich auf Rang 13. Der Kärntner Marco Schwarz (+2,04) muss noch zu seiner alten Form finden; gegenwärtig ist er nicht unter den besten 15 des Klassements zu finden. Henrik Kristoffersen aus Norwegen schwächelt wie im Riesentorlauf von Sölden. Sein Rückstand von 2,82 Sekunden auf Pinturault ist sehr groß. Der Wikinger reihte sich nicht unter den Top-20 ein.

 

Marco Schwarz: „Es ist brutal, es ist ein Kampf von oben bis unten. Zum Zuschauen ist es glaube ich nicht so lässig. Ich habe mich von oben bis unten richtig beschissen gefühlt. Kann man jetzt nichts machen.“

 

Im ersten Durchgang sind u. a. die Swiss-Ski-Herren Tanguy Nef, Reto Schmidiger und Sandro Simonet, aber auch der ÖSV-Athlet Marc Digruber ausgeschieden. Ein ähnliches Schicksal erleiden – sehr zum Leidwesen der einheimischen Schlachtenbummler – Julien Lizeroux, Jean-Baptist Grange und Clement Noel.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Stand nach 40 Rennläufern

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