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Halbzeitführung für Alexis Pinturault beim Riesenslalom in Sölden

Halbzeitführung für Alexis Pinturault beim Riesenslalom in Sölden

Halbzeitführung für Alexis Pinturault beim Riesenslalom in Sölden

Sölden – Auch die Herren können aufatmen. Heute beginnt auch für sie das Abenteuer WM-Winter 2016/17. Gleich wie Damen gestern bestreiten sie einen Riesentorlauf auf dem Rettenbachferner hoch ober Sölden. Nach dem ersten Durchgang führt in einer Zeit von 1.04,38 Minuten Alexis Pinturault aus Frankreich. In einer ersten Stellungnahme meint Pintu: „Es ist heute sehr knapp – ich muss im zweiten Lauf wieder Gas geben. Es wird natürlich ein Kampf mit Marcel – aber auch andere mischen mit. Es wird schwierig, denn die Piste ist weicher, als in den letzten Jahren.“ Die offizielle FIS Startliste und den FIS-Liveticker für den Finallauf finden sie in der Navigationsleiste oben.

Hinter dem Athleten der Grand Nation befindet sich der Österreicher Marcel Hirscher (+0,17), der im Vorfeld des Rennens ein wenig geblufft hat. Der Salzburger erzählt im TV-Gespräch: „Ich habe den alten Schuh genommen – am Freitag das erste Mal wieder ausgegraben. Und beim Rennfahren habe ich den Schalter umgelegt – ich von froh. Aber die Vorbereitung war schon etwas zach. Ich bin aber schon happy, dass es so ausgegangen ist. Die Standort-Positionierung ist positiv ausgefallen. Jetzt schauen wir, wie das im zweiten Durchgang weitergeht.“

Offizieller FIS Zwischenstand:  Riesenslalom der Herren in Sölden

Auf Rang drei liegt sensationell der junge Schweizer Justin Murisier, der nur zwei Zehntelsekunden hinter Pinturault klassiert ist. Der Schwede André Myhrer (+0,51) fährt mit der Startnummer 21 auf Platz vier und hat Chancen, im Finale auf das Treppchen zu fahren. Dahinter befindet sich mit Stefan Luitz (+0,60) und Felix Neureuther (+0,74) ein DSV-Duo, das ebenfalls in Richtung Podium schielt, auf den Positionen fünf und sechs.

Marcus Sandell aus Finnland hat als Siebter derzeit 92 Hundertstelsekunden Rückstand auf Pinturault. Thomas Fanara (+1,04), ein Teamkollege des Halbzeitführenden, fährt auf Rang acht. Die besten Zehn des ersten Laufs werden vom Wikinger Henrik Kristoffersen (+1,08) und dem forsch und frech fahrenden Slowenen Žan Kranjec (+1,16) vervollständigt. So erzählt der norwegische Gewinner der letztjährigen Slalomwertung im ORF-Interview: „Ich denke, oben war es okay. Ich denke, ich muss im Steilhang mehr riskieren. Ich war da ganz eng auf der Linie, aber da muss ich den Ski mehr laufen lassen.“

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Der junge Schweizer Marco Odermatt fährt das Rennen seines Lebens. Mit der Nummer 53 an den Start gegangen, zähmt er den Rettenbachferner und klassiert sich auf dem zwischenzeitlichen zwölften Platz. Und 1,48 Sekunden Rückstand auf Pinturault sind nicht die Welt.
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Der US-Amerikaner Ted Ligety (+1,49) belegt den 14. Platz. Dahinter liegen der Österreicher Philipp Schörghofer (+1,51) und Christoph Nösig (+1,58) auf den Rängen 14 und 15.

Ligety, hier am Rettenbachferner mit vier Erfolgen Rekordsieger, analysiert seinen ersten Lauf wie folgt: „Meinem Knie geht es gut, ich habe keine Schmerzen. Ich brauche einfach nur mehr Kilometer, um voll riskieren zu können. Ich bin es eher konservativ angegangen – es war noch nicht die volle Attacke, die ich will.“

Der Eidgenosse Carlo Janka (+1,63) fährt auf Position 17 und ist um acht Hundertstelsekunden schneller als der DSV-Athlet Fritz Dopfer, der gegenwärtig auf Platz 19 liegt. Der Schweizer Gino Caviezel (+1,78) befindet sich auf Rang 21. Ebenfalls außerhalb der Top-20 liegen der Österreicher Roland Leitinger (23.; +1,86), und die beiden Südtiroler Florian Eisath (24.; +1,89) und Manfred Mölgg (27.; +1,99). Benedikt Staubitzer (29.; +2,02) aus Deutschland träumt von einer Finalqualifikation.

Keine Weltcuppunkte gibt es für den Swiss-Ski-Athleten Loïc Meillard, den ÖSV-Starter Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, den Deutschen Dominik Schwaiger und die Südtiroler Dominik Paris und Riccardo Tonetti. Ihr Rückstand ist zu groß und für einen Platz außerhalb der besten 30 gibt es im Finale keine Startberechtigung.

Offizieller FIS Zwischenstand:  Riesenslalom der Herren in Sölden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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